Frida Mit Burger gegen den Kater

Das Frühstück im Frida hilft bei jedem Kater.

(Foto: Florian Peljak)

Die Kneipe Frida in der Maxvorstadt bietet am Wochenende jetzt auch Frühstück an - ohne Superfood, aber mit Super-Effekt.

Von Laura Kaufmann

Mittlerweile lässt sich die Frida als alteingesessene Nachbarschaftskneipe bezeichnen, so lange führt sie in der Maxvorstadt schon ein unaufgeregtes, aber erfolgreiches Dasein. Wie lange, das lässt sich an der Geschichte eines kleinen Kämmerleins in der Bar ablesen: Derzeit eine Art Privat-Séparée mit zwei bis vier engen Sitzplätzen, diente es zwischenzeitlich als Galerie und anfangs sogar noch als Raucherstübchen.

Die durcheinander beschriebene Tafel über dem Tresen, rustikale Möbel, Burger und üppige Salate - so hat sich die Frida zum abendlichen Anlaufpunkt gemacht, in dem Reservieren nicht schadet. Nun soll auch der Tag belebt werden: mit einem üppigen Frühstück gegen den Kater.

Abends wird hier getrunken: das Frida in der Steinheilstraße

(Foto: Florian Peljak)

Was gibt es da und was kostet das?

Abends dominieren vor allem Burger- und Salatvariationen zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis die Karte, dazu wöchentlich wechselnde, kreative Gerichte aus aller Welt. Immer dabei ist ein "Burger of the Week" und so gut wie immer ein indisches oder asiatisches Curry, dazu mal ein Auflauf, mal ein Strudel, mal ein Chili. Das "Katerfrühstück" bleibt dem Prinzip Kneipe treu: Eine Acai-Bowl oder dergleichen gibt es nicht - für Hipsterfrühstück ist das Heinrich Matters ein paar Häuser weiter zuständig.

Stattdessen, ganz klassisch, Weißwurst und Brezn, das Stück Wurst zu 2,30 Euro, Brezn 1,20 Euro. Oder der "Katerburger" mit Rindfleisch, Emmentaler, Rösti, Bacon, Spiegelei, Frühlingszwiebeln, Tomate und Sauerrahmcreme mit Schnittlauch, dazu Pommes oder Salat (11,80 Euro). Dieser Frühstücksburger sollte jedes Hungerloch stopfen. Vegetarier können ihn in einer fleischlosen Variante bestellen, der genauso zuverlässig den Kater bekämpft.

Fridas Katerburger gibt es auch in einer fleischlosen Variante.

(Foto: Florian Peljak)

Als Start ins Wochenende bietet sich außerdem die "Stramme Frida" an, die aus zwei gerösteten Brotscheiben mit Frischkäse, Emmentaler, Spiegeleiern und Frühlingszwiebel besteht, wahlweise mit Kochschinken oder Chorizo (6,90 Euro). Rösti gibt es herzhaft mit Spiegelei und Bacon oder süß mit Apfelmus und Preiselbeer (6,90 Euro). Wer nicht so viel Hunger hat, behilft sich mit einem Croissant mit Butter, Marmelade oder Nutella (3,60 Euro). Die Vitamine liefert ein frisch gepresster Bio-Orangensaft (3,50 Euro), wach macht ein Espresso oder Cappuccino (2/2,90 Euro).

Wer geht da hin?

Die Sonne scheint am Vormittag und Mittag freundlich auf die Terrasse vor dem Haus. Das verführt den ein oder anderen Nachbarn spontan zum Platz nehmen, und mit der Technischen Universität um die Ecke ist die Frida traditionell auch ein Anlaufpunkt für Studenten. Wer sich allerdings mit seinem neuesten Outfit farblich passend zum Smoothie für Instagram in Szene setzen möchte, findet in naher Umgebung genügend Alternativen. Willkommen ist hier dennoch jeder, sitzen bleiben ist erlaubt so lange es beliebt. Und noch ist es zu Frühstückszeiten mitnichten so voll wie am Abend.

Von morgens bis mittags kann man auf der Terrasse der Kneipe in der Steinheilstraße 10 gemütlich in der Sonne sitzen.

(Foto: Florian Peljak)