Zum Radentscheid Freising:Faire Verteilung des Straßenraums

Breites Bündnis ruft für Freitag zu dreistündiger Fahrraddemo auf

Ein breites Bündnis Freisinger Organisationen ruft für Freitag, 18. September, zu einer dreistündigen Fahrraddemo auf. Mit der Aktion soll den Forderungen des Radentscheids Freising Nachdruck verliehen werden. Im Mittelpunkt stehen demnach eine "faire Verteilung des Straßenraums" mit weniger Platz für Autos, sichere Schulwege, mehr Abstellanlagen für Fahrräder, eine klimafreundliche und nachhaltige Mobilität sowie eine geringere Belastung durch Lärm und Abgase.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Auftaktkundgebung um 17 Uhr am Marienplatz mit Reden von Vertretern des Radentscheids und des ADFC-Kreisverbands. von 17.30 Uhr an führt die Radlroute über die Ziegelgasse zur Kammergasse, entlang des Pop-up-Radwegs zur Korbinianskreuzung. Dort ist nach Ansicht der Organisatoren eine fahrradfreundliche Umgestaltung notwendig. Weiter geht es über die Isar-Hochbrücke, für die ein Radweg in Planung ist, nach Lerchenfeld in die Erdinger Straße und über Rabenweg und Ismaninger Straße bis zur Korbinianbrücke. Dort soll gegen 18.30 Uhr ein Zwischenstopp erfolgen; Neuankömmlinge können hier noch dazustoßen.

Zurück geht es über die Isarbrücke und über die Pkw-Rampe zur Dr.-von-Daller-Straße, weiter über Ottostraße, Saarstraße und Johannisstraße zur Karlwirtkreuzung. Auch hier ist laut den Organisatoren ein fahrradfreundlicher Umbau erforderlich. Über die Wippenhauser Straße, für die ebenfalls eine Umgestaltung gefordert wird, geht es wieder in die Kammergasse und über die Ziegelgasse zurück zum Marienplatz. Hier ist für 19.30 Uhr eine Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen von Vertretern des Stadtrats und von Fridays for Future geplant.

Weitere Veranstalter sind die Mahnwache Klimagerechtigkeit und der Freisinger Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Unterstützt wird die Aktion außerdem von der BUND-Kreisgruppe Freising, der Freisinger Allianz Klimanotstand, der LBV-Hochschulgruppe Freising, dem Solidarischen Netzwerk Freising, dem Öko-AK Weihenstephan und der Greenpeace-Gruppe Moosburg.

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