Allershausen:Yaskawa will weiter wachsen

Allershausen: Schlüsselübergabe in der neuen Industriehalle der Yaskawa Europe GmbH in Allershausen: Die Eröffnung feierten gemeinsam mit Rebecca Hammes, Bereichsleiterin Robotics Yaskawa Europe Bürgermeister Martin Vaas (rechts neben ihr) und Sebastian Kuhlen, Vorstand der Dibag Industriebau AG (3. von rechts).

Schlüsselübergabe in der neuen Industriehalle der Yaskawa Europe GmbH in Allershausen: Die Eröffnung feierten gemeinsam mit Rebecca Hammes, Bereichsleiterin Robotics Yaskawa Europe Bürgermeister Martin Vaas (rechts neben ihr) und Sebastian Kuhlen, Vorstand der Dibag Industriebau AG (3. von rechts).

(Foto: Yaskawa Europe GmbH)

Der Robotik-Hersteller hat am Standort Allershausen eine neue Werkshalle eröffnet. Dadurch kann er die Produktion ausbauen und größere Projekte verwirklichen.

Von Petra Schnirch, Allershausen

Robotik-Hersteller Yaskawa hat seinen Standort in Allershausen weiter ausgebaut und eine neue Werkshalle in Betrieb genommen. Vor Kurzem fand die offizielle Schlüsselübergabe statt. Damit steht dem Unternehmen nun mehr Raum für die Montage zur Verfügung. "Wir wollen in der Zukunft weiter wachsen", sagt Rebecca Hammes, Bereichsleiterin Robotics. Außerdem können größere Projekte leichter verwirklicht werden.

Innerhalb von knapp sechs Monaten errichtete die Dibag Industriebau AG den Neubau mit 10 000 Quadratmeter Fläche auf dem Firmengelände direkt an der Autobahn. Er ergänzt dort die beiden bereits bestehenden Gebäude an der Yaskawastraße. Zur Erweiterung des Standorts gratulierte auch Bürgermeister Martin Vaas.

In Allershausen befindet sich der Europa-Sitz der Robotics Division des Konzerns. Bereits seit etwa vier Jahrzehnten plant und realisiert Yaskawa dort komplette schlüsselfertige Roboter-Schweißanlagen und -systeme für verschiedene Branchen. Darunter sind nach Unternehmensangaben auch sehr große Konstruktionen, auf denen zum Beispiel mehrere Meter lange Bauteile für Kräne, Sattelauflieger oder landwirtschaftliche Maschinen geschweißt werden.

Im Herbst 2012 hatte Yaskawa die neue Europa-Zentrale der Robotics-Sparte an der A9 bezogen. Zuvor nutzte das Unternehmen mehrere Gebäude im nahen Gewerbegebiet an der Kammerfeldstraße in Oberallershausen. Ein Teil der Produktion und das Lager blieben zunächst aus Platzgründen dort, auch in Eching verfügte das Unternehmen über Räumlichkeiten.

"Das Ziel ist die europäische Marktführerschaft in diesem Bereich."

Mit der Einweihung des zweiten Gebäudes an der Yaskawastraße im Januar 2018 fasste der Robotik-Hersteller alle Landkreis-Standorte zusammen, was die Arbeit in den Teams erleichterte. Durch die Erweiterung um die Werkshalle unterstreicht Yaskawa die strategische Bedeutung des Systembaus, die in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden soll, wie es in einer Mitteilung heißt. "Das Ziel ist die europäische Marktführerschaft in diesem Bereich." Gleichzeitig setzt Yaskawa künftig nach eigenem Bekunden noch stärker auf Europa als Produktionsstandort.

Ein Ergebnis dieses Engagements sei die branchenweit derzeit "beispiellose Lieferperformance", die der Hersteller für Roboter und Schweißanlagen im Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika bieten könne.

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