Weltmeister gibt Unterricht Tanzen und gesund bleiben

Der mehrfache Breakdance-Weltmeister Benedikt Mordstein möchte sein eigenes Tanzstudio eröffnen.

(Foto: Marco Einfeldt)

Breakdance-Weltmeister Benedikt Mordstein hat ein Crowdfunding-Projekt für sein erstes Tanzstudio gestartet.

Von Simona Bliznakova

Den nächsten Schritt in seiner beruflichen Laufbahn wagt der mehrfache Freisinger Breakdance-Weltmeister Benedikt Mordstein nun mit der Eröffnung seines ersten Tanzstudios. In diesem Sommer hat der 25-Jährige vor, sein Tanz- und Gesundheitsstudio ''The Movement - Dance & Health Studio'' an der Erdinger Straße in Lerchenfeld einzurichten. Um seine Idee umsetzen zu können, hat Benedikt Mordstein eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, mit der er um finanzielle Unterstützung bittet.

Für die Realisierung seines Projekts hat sich der Tänzer zwei Ziele gesetzt, das erste in Höhe von 1500 Euro und das zweite Ziel in Höhe von 10 000 Euro. Die Teilnahme an der Finanzierung ist über die Crowdfunding-Plattform https://www.startnext.com/the-movement bis zum 17. Mai möglich. Das Crowdfunding sei eine Möglichkeit, Unterstützung zu bekommen und die ersten Umbaukosten und die Miete abzudecken, so Benedikt Mordstein. Als Gegenleistung für ihre Beiträge biete er den Bürgern ein Dankeschön in Form von T-Shirts mit Logo oder Privatstunden.

Mordstein will zeigen, dass Spaß und Sport kombinierbar sind

Teilnehmen dürfen alle, Kindern und Erwachsene, denn alle müssten die Möglichkeit haben, sich tänzerisch auszutoben, meint Benedikt Mordstein. Hauptzielgruppe blieben jedoch alle Jugendlichen bis 25 Jahre. Den Interessierten biete er ein breit gefächertes Angebot an modernen Tanzstilen, wie Breakdance, Hip-Hop, sowie das sogenannte Breakletics - eine Mischung aus Gesundheit und Sport, die durch gezieltes Atemtraining chronische gesundheitliche Probleme lösen soll. Auf lange Sicht hält Benedikt Mordstein auch eine Kooperation mit einer sozialen Einrichtung möglich. Mit seinem Tanzstudio möchte der Breakdance-Weltmeister der Freisinger Bevölkerung, und nicht nur ihr, etwas Neues anbieten. Der Halter von bereits acht Welt-Rekorden will nicht nur die Freude am Tanzen wecken, sondern den Menschen auch zeigen, dass Spaß und Sport kombinierbar sein können. Zu wenig werde für die Kinder in den Schulen beim Thema Training gemacht, meint Benedikt Mordstein. Er selbst unterrichte in mehreren Tanzschulen in der Region und sehe, dass immer weniger Sport gemacht werde. So bekomme der Körper die nötige Bewegung nicht, zumal die Jugendlichen immer mehr Zeit an Handys und Computern verbringen würden.

Ein gesunder Geist wohne nun mal in einem gesunden Körper, glaubt der 25-Jährige. Deswegen möchte er Kinder und Jugendliche fördern und ihnen beibringen, wie man gleichzeitig gefahrlos, aber trotzdem mit Vergnügen Sport treiben könne, am besten mit Musik. Denn am Tanzen habe jeder Spaß.

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