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Wege anlegen und Wiesen pflegen:Prägende Erfahrungen

Weißwürste isst man in Bayern vor dem Mittagsläuten: Auch das müssen die Teilnehmer des internationalen Jugendworkcamps in Hangenham lernen.

(Foto: Marco Einfeldt)

Internationales Jugendworkcamp findet zum 16. Mal statt

Die zehn jungen Gäste, die noch bis zum 28. August am Internationalen Jugendworkcamp im Landkreis Freising teilnehmen, haben am Freitag Besuch vom stellvertretenden Freisinger Landrat Robert Scholz und von Freisings Zweiter Bürgermeisterin Eva Bönig bekommen. Traditionell wurden bei diesem Zusammentreffen Weißwürste serviert, die nicht allen bekannt gewesen sein dürften. Die Jugendlichen stammen zwar teilweise aus Deutschland, aber auch aus Georgien, Hong Kong, Italien, Russland, Spanien, Taiwan und der Tschechischen Republik.

Im Landkreis Freising arbeiten sie bei Projekten des Landschaftspflegeverbands mit: Sie werden beispielsweise helfen, Wege anzulegen oder zu sanieren, ortsfremde Pflanzen entfernen, Streuobstwiesen pflegen, Mähgut auf anderen Wiesen austragen, um die Artenvielfalt dort zu erhöhen, oder Schafsunterstände bauen. An einem Wochenende unternehmen sie außerdem einen Ausflug nach Berchtesgaden. Ihre Unterkunft ist das Naturfreundehaus in Hangenham.

Es ist schon das 16. Workcamp im Landkreis Freising seit dem Jahr 2001. Projektträger ist der Landkreis Freising, vertreten durch das Amt für Jugend und Familie. Die Kooperationspartner der Kommunalen Jugendarbeit vor Ort sind der Landschaftspflegeverband Freising, der sich um die Arbeitseinsätze kümmert, sowie die Stadtjugendpflege Freising. Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste in Bonn sind vernetzt mit Freiwilligenorganisationen weltweit und stellen die Workcampgruppen zusammen. Die jungen Menschen machen im Camp eine prägende Erfahrung gelungenen Miteinanders, schließen grenzüberschreitende Freundschaften und tragen durch ihren Einsatz zum auch Gemeinwohl in ihrer Region bei.