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Verfahren gegen 64-Jährigen:Maskenverweigerer pöbelt im Supermarkt

Weil ihn eine Mitarbeiterin auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht hat, ist ein 64-Jähriger aus Reichertshausen am Montag in einem Allershausener Verbrauchermarkt ausgetickt. Der Mann wollte kurz vor 14 Uhr in dem Geschäft an der Mühlenstraße einkaufen, trug aber keine FFP2-Maske. Darauf angesprochen, weigerte er sich, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Da ihm deshalb der Einkauf verwehrt wurde, fing er an, Mitarbeiter und Kunden anzupöbeln, er wollte den Laden aber auch nicht verlassen. Erst als er mitbekam, dass die Polizei informiert wurde, verließ er den Markt und fuhr davon. Allerdings hatten sich Zeugen das Kennzeichen des Autos notiert und die Polizeistreife konnte ihn ausfindig machen. Den 64-Jährigen erwarten nun laut Polizeibericht Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, da er für sich keine Ausnahme vom Tragen einer FFP2-Maske geltend machen konnte.

© SZ vom 16.06.2021 / psc
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