UpdateGrößerer Komplex in Freising

Lesezeit: 1 Min.

Das Kinderheim St. Klara wird neu gebaut.
Das Kinderheim St. Klara wird neu gebaut.
Marco Einfeldt

Kinderheim St. Klara bekommt an der Johannisstraße neues Gebäude für Jugendliche

SZ bei Google bevorzugen

In der Rubrik "Update" beleuchtet die Freisinger SZ die aktuelle Situation bei großen und kleinen Bauprojekten im Landkreis. Auf welchem Stand ist das jeweilige Vorhaben? Was wurde schon umgesetzt und wie soll das Ganze aussehen, wenn es fertig ist? Warum passiert bei manchen Vorhaben gefühlt gar nichts mehr?

Es schaut wüst aus auf dem Grundstück Johannisstraße 4 in Freising. Wo bis vor kurzem noch ein Altbau stand, in dem das Kinderheim St. Klara eine Wohngruppe für Jugendliche betrieb, steht jetzt ein großer gelber Bagger auf einem Schutthaufen aus Ziegeln und Betonbrocken. Das alte Haus ist verschwunden, sobald der Bauschutt abtransportiert ist, beginnen die Arbeiten für den Nachfolgebau.

Dort werden wieder Jugendliche und junge Erwachsene untergebracht, die unter Betreuung der Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München Freising stehen. Zu diesem Träger gehört auch das Freisinger Kinderheim St. Klara, das verschiedene Formen von Wohngruppen für verschiedene Altersgruppen und Bedarfe im Landkreis Freising betreibt. Den Neubau an der Johannisstraße mietet die Einrichtung von dem privaten Bauherren an, ebenso wie es beim Vorgängerbau war.

Geplant ist ein künftig größerer Komplex. Das Gebäude mit Flachdach wird vier Stockwerke aufweisen, an der nordwestlichen Ecke lediglich drei. Im Erdgeschoss sind Therapie-, Beratungs- und Gesprächsräume für die heilpädagogische Förderung von Kindern und Jugendlichen vorgesehen. Im ersten Stock werden sich Konferenz- und Besprechungsräume befinden, ein Büro sowie ein Sozialraum für die Mitarbeiter. Das zweite Obergeschoss ist für eine teilbetreute Wohngemeinschaft für 16- bis 18-Jährige reserviert. "Das ist der Ersatz für die Wohngruppe, die hier vorher bestand", erklärt Simone Tomczyk, die Leiterin von St. Klara. Im obersten Stock liegen voraussichtlich vier Einzelappartements für Jugendliche ab 17 Jahren. "Innenbetreutes Wohnen", nennt man diese Form, in der die jungen Erwachsenen langsam an die Selbständigkeit heran geführt werden. Mit dem Einzug rechnet Tomczyk im Frühsommer nächsten Jahres.

© SZ vom 04.02.2020 / av - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: