In der Rubrik "Update" beleuchtet die Freisinger SZ die aktuelle Situation bei großen und kleinen Bauprojekten im Landkreis. Auf welchem Stand ist das jeweilige Vorhaben? Was wurde schon umgesetzt und wie soll das Ganze aussehen, wenn es fertig ist? Warum passiert bei manchen Vorhaben gefühlt gar nichts mehr?
Die neue Zentrale des Roten Kreuzes an der Freisinger Rotkreuzstraße ist jetzt in Betrieb. Seit Anfang Februar ist der Rettungsdienst in dem Gebäude untergebracht, wie Hubert Böck, Leiter des Rettungsdienstes, berichtet. Ende des Jahres 2017 hatte der Freisinger Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes angefangen, das Gebäude aus den 60er Jahren abzureißen und ein neues zu bauen. Dass es jetzt fast komplett fertig ist, freut Böck: "Der Neubau hat sich gelohnt." Einige Kleinigkeiten sind aber noch zu erledigen. Die Büroeinrichtung etwa fehle teils noch, darunter Lampen und Möbel, berichtet Böck. Außerdem wird die neue BRK-Zentrale eine Rutschstange bekommen, damit die Mitarbeiter beim Einsatz nicht die Treppen ins Erdgeschoss nehmen müssen: "Wie man es von der Feuerwehr kennt", so Böck.
Auf den Neubau hatten die Freisinger Mitarbeiter des Roten Kreuzes lange gewartet. Erst wurde der Baubeginn verschoben, dann gab es auch während des Baus die eine oder andere Verzögerung - etwa bei der Fertigstellung des Rohbaus Ende 2018. Kostentechnisch ist aber alles im Rahmen geblieben: Rund 7,8 Millionen hat der Neubau laut Böck gekostet. Mit allem - "wenn nicht noch eine Überraschung kommt", scherzt der stellvertretende Geschäftsführer. Untergebracht ist in der BRK-Zentrale neben den Rettungsdienstlern auch die Verwaltung, außerdem finden dort Ausbildungskurse statt. Was sich in Zukunft ändert: Nachts und am Wochenende werden in der Zentrale auch die Notärzte auf Einsätze warten. Bisher waren sie im Krankenhaus untergebracht. Tagsüber wird das zwar weiterhin so bleiben - aber nachts und am Wochenende starte man jetzt gemeinsam direkt von der Zentrale aus zu den Einsätzen, erklärt Böck.