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Unterstützung für Sehbehinderte:Mehr Barrierefreiheit in Moosburg

Stadt rüstet Fußgängerampeln mit akustischen Signalen nach

Die Stadt Moosburg wird in diesem Jahr die fünf Fußgängerampeln, die in ihrem Besitz sind, mit akustischen Signalen für Sehbehinderte ausrüsten und barrierefrei machen. Das beschloss der Bauausschuss am Montag auf Antrag des Seniorenbeirats ohne Gegenstimme.

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sah ursprünglich vor, nur die Ampeln an der Landshuter Straße (Höhe Einmündung Stadtgraben), an der Stadtwaldstraße (Höhe Viehmarktplatz) und an der Leinbergerstraße (Höhe Härtlmayrgässl) noch heuer umzurüsten. Die beiden Anlagen an der Banatstraße sollten erst 2021 folgen.

Dritter Bürgermeister Michael Stanglmaier (Grüne) sprach von einem bestehenden Defizit an Barrierefreiheit und fand den Antrag gut. Er warf die Überlegung in den Raum, "ob es vielleicht günstiger ist, wenn wir gleich alle fünf machen, statt nur drei". Seniorenreferentin Karin Linz (CSU) zeigte sich "überrascht". Sie habe das bereits 2016 beantragt und sei davon ausgegangen, dass man das schon erledigt habe. Daher stellte sie den konkreten Antrag, gleich alle fünf Ampeln umzurüsten.

Im Stadtgebiet gibt es elf weitere Fußgängerampeln des Staatlichen Bauamts. Sieben davon gehen demnächst in den Besitz der Stadt über, wenn die betreffenden Straßen zu Ortsstraßen werden. Eine ist bereits barrierefrei, die übrigen sechs sollen Zug um Zug umgerüstet werden.

© SZ vom 29.01.2020 / axka
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