Der Flughafenverein bereitet gemeinsam mit den Johannitern gerade einen weiteren Transport vor, der Hilfsgüter in die Flüchtlingslager an der rumänischen und ungarischen Grenze bringen soll. Knapp 40 Tonnen gehen bereits an diesem Donnerstag auf die Reise. Was nach Mitteilung des Vereins vor allem benötigt wird, sind Medikamente, zum Beispiel Schmerztabletten, Verbandsmaterial, Wärmedecken, Schlafsäcke, Iso-Matten, Regenmäntel, Hygieneartikel, dazu zählen auch Babynahrung und Windeln, Batterien, Taschenlampen, Konserven und Energieriegel. Kleidung dagegen wird nicht gesammelt. Die nächste Spendenaktion findet am Montag und Dienstag, 7./8. März, jeweils von 9 bis 15 Uhr in der Nordallee 10 am Flughafen München (Lager Gate Gourmet) statt.
Verbandkästen sammelt auch die Marzlinger Feuerwehr für den Flughafenverein. Sie können noch an diesem Dienstag, 1. März, von von 11 bis 12 Uhr am Feuerwehrhaus im Schulweg abgegeben werden.
Fassungslosigkeit angesichts der Bilder und Berichte aus der Ukraine herrscht auch in Hallbergmoos. Bürgermeister Josef Niedermair kündigt an, dass die Gemeinde Geflüchtete nicht im Stich lassen werde. Derzeit würden Möglichkeiten geprüft, um Menschen aus der Ukraine unterbringen zu können, um ihnen Schutz bieten zu können. Als Zeichen der Solidarität wird laut Niedermair vor dem Rathaus zudem die Europaflagge gehisst. "Halten wir zusammen und setzen gemeinsam ein Zeichen, dass wir Krieg und Gewalt in Deutschland und in Europa nicht tolerieren", schreibt Niedermair in einer Pressemitteilung.
In Moosburg soll es, solange der Krieg in der Ukraine dauert, an den Sonntagen statt der geplanten Kreuzweg-Andachten jeweils um 17Uhr ein Friedensgebet im Kastulusmünster geben. Die Kreuzweg-Andachten finden dann von 11. März an freitags statt.