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Taufkirchen an der Vils:28-jährige Lehrerin tot - Ex-Freund unter Mordverdacht

Drogen-Skandal weitet sich aus - Ermittlungen gegen 21 Polizisten

Die Polizei geht im Landkreis Erding von einem Verbrechen aus.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Ihre Familie und ihr Arbeitgeber melden die Frau, die an einer Schule im Landkreis Freising arbeitet, als vermisst. Wenig später wird sie tot aufgefunden, die Polizei nimmt daraufhin einen 34-Jährigen fest.

Im Fall der tot in ihrer Wohnung aufgefunden Frau im Landkreis Erding ist gegen den 34 Jahre alten Tatverdächtigen ein Haftbefehl ergangen. Bei dem Mann handele es sich um den ehemaligen Lebensgefährten der 28-Jährigen, teilte die Polizei am Freitag mit. Er stehe unter Mordverdacht.

Die getötete Frau arbeitete als Lehrerin an einer Schule im Landkreis Freising. Sie hatte am vergangenen Dienstag mehrere Termine nicht wahrgenommen. Ihr Arbeitgeber und Familienangehörige hatten sie noch am selben Abend als vermisst gemeldet. Nur wenig später wurde sie in ihrer Wohnung in Taufkirchen an der Vils tot aufgefunden. Dort wurde auch der 34-Jährige festgenommen. Er habe bei seiner Festnahme Verletzungen aufgewiesen, hieß es. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Kriminalpolizei Erding hat in Absprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft Landshut noch in der Tatnacht die Ermittlungen und Spurensicherung am Einsatzort aufgenommen. Die Angehörigen der Verstorbenen wurden durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

Der Leichnam der Frau wurde im Institut für Rechtsmedizin in München obduziert. Alle bisherigen Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sei, so die Polizei in einer Mitteilung am Freitag. Aus ermittlungstaktischen Gründen wolle man aber keine Details zu den Todesumständen preisgeben.

© SZ/dpa/mmo/infu
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