Auch das Aktionsbündnis Aufgemuckt hat sich zu dem Besuch der Startbahngegner im Maximilianeum geäußert. Aus Sicht von Aufgemuckt könne diese Veranstaltung nur der Auftakt für weitere Aktionen dieser Art gewesen sein, heißt es in einer Presseerklärung. Die Forderungen, die von den Startbahngegnern an die Fraktion der Freien Wähler um Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gestellt wurden, seien vielfältig und fundiert. Die Themen, die es zu überdenken gelte, seien neben der hohen Belastung durch Lärm und Ultrafeinstaub auch Subventionen, Kurzstreckenflüge, Billig-Airlines und die volkswirtschaftliche Belastung, die der Bau einer dritten Startbahn mit sich bringen würde. Niedriglohn-Arbeitsplätze, Wohnraummangel und die sonstigen Ballungsraum-Probleme müssten weiter kritisch beäugt werden. Von den Freien Wählern erwarte sich Aufgemuckt eine ehrliche Zusammenarbeit, "die das unnötige Milliardenprojekt gemeinschaftlich dauerhaft und endgültig verhindert".