Start am Montag:Forum zum Debattieren und Lernen

Start am Montag: Den Furtnerbräu hat der Kreisjugendring als Veranstaltungsort für das Politikforum gewählt, weil die Jugend da schon ist.

Den Furtnerbräu hat der Kreisjugendring als Veranstaltungsort für das Politikforum gewählt, weil die Jugend da schon ist.

(Foto: Marco Einfeldt)

Der Kreisjugendring startet eine neue Polit-Veranstaltungsreihe für junge Leute im Furtner Bräu. Thema des ersten Abends ist "Sicherheit versus Freiheit".

Jugendliche sind politisch interessiert, das zeigen sie zu Tausenden, wenn sie für freies Internet oder mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. Deshalb hat der Kreisjugendring nun das Jugendpolitikforum ins Leben gerufen. Es soll eine Informations- und Diskussionsplattform für junge Politikinteressierte sein. Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, 6. Mai, um 19 Uhr im Furtnerbräu statt, Thema ist "Sicherheit versus Freiheit". Als Experten sind Katharina Schulze von den Grünen im Bayerischen Landtag und der CSU-Polizeiexperte Alfred Grob eingeladen.

Politik ist oft ohne eine gründliche und möglichst neutrale thematische Auseinandersetzung nur schwierig zu verstehen. Für einige junge Menschen ist Politik deshalb oft nicht greifbar. Andere setzen sich schon früh mit Themen wie Klimaschutz, Bürgerrechten oder Digitalisierung auseinander. Beim Jugendpolitikforum werden Information und Diskussion vereint, sodass sich alle Interessierten, ob Vollprofi oder Politikneuling, beteiligen können. Jeder Abend steht unter einem Thema, zu dem Experten aus zwei konträren Lagern eingeladen werden. Diese sollen in einem 15-minütigen Vortrag jugendgerecht in das Thema einführen und den Weg zu einer fundierten Debatte bereiten. Anschließend bleiben fünf Minuten für Fragen an den Referenten. Nach den Vorträgen starten die Diskussionsrunden in Kleingruppen, an den sich auch die Experten beteiligen.

So will der Arbeitskreis einen Meinungsaustausch unter den Jugendlichen, aber auch mit Politikern ermöglichen. Die jungen Teilnehmer können ihre Anliegen vorbringen und zum anderen die Politiker die Belange der Jugendgen mitbekommen. Alle zwei bis drei Monate soll ein Abend der neuen Reihe stattfinden, jedes Mal mit einem neuen Thema. Besonders ist auch der Ort: Eine angenehme Atmosphäre sollte es sein, mit Bezug zu jungen Leuten. Deshalb hat man sich für den Nebenraum des Furtnerbräus entschieden.

Bei der Auftaktveranstaltung geht es um die Bedrohungen durch politischen und religiösen Extremismus und Terror. Es werden notwendige Maßnahmen für die Sicherheit diskutiert und inwiefern diese, wie etwa das Polizei-Aufgaben-Gesetz, die Freiheit eines jeden konkret einschränken. Für die Vorträge konnten Experten aus dem Innenausschuss des Landtags gewonnen werden: Alfred Grob ist CSU-Fraktions-Sprecher für Polizeifragen. Der Polizeibeamte hat zuletzt als leitender Kriminaldirektor die Kriminalpolizei Ingolstadt geleitet, davor die Sonderermittlungsdienststelle zur Bekämpfung organisierter Kriminalität in Oberbayern. Ihm gegenüber steht die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze. Die Politikwissenschaftlerin ist Oppositionsführerin im Landtag und hat sich den Schutz der persönlichen Freiheit und Privatsphäre auf die Fahne geschrieben.

Das Jugendpolitikforum "Sicherheit vs. Freiheit" findet am Montag, 6. Mai, um 19 Uhr im Nebenraum des Furtnerbräus, Obere Hauptstraße 42, in Freising statt. Bevorzugter Einlass für Jugendliche bis 27 Jahren.

Zur vergangenen Landtagswahl wurde der AK Jugendpolitik des Kreisjugendrings Freising ins Leben gerufen. Seitdem bereichern die etwa 15 Ehrenamtlichen mit Aktionen wie der multimedialen Interviewreihe '#dasorangeSofa' und einer Fish-Bowl-Diskussion mit Direktkandidaten die politische Debatte im Landkreis. Die Freisinger SZ unterstützt die Projekte als Medienpartner.

© SZ vom 04.05.2019 / sz
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