Songs, die das Gute in der Welt zeigen Dinge des Lebens

Simone Oruche-Brand hat sich zusammen mit ihrem Partner Andy Werner einen Traum erfüllt und eine eigene CD veröffentlicht. Vorgestellt wird sie am 22. Juli in der Schlüter-Bar.

(Foto: Privat)

Die Freisingerin Simone Oruche-Brand und Andy Werner sind zusammen die Gruppe "Saitenfeder". Ihre erste CD ist jetzt fertig

Von Katharina Horban, Freising

"Die Begeisterung war immer da", ist sich Simone Oruche-Brand sicher. Als 14-Jährige kaufte sie sich die erste Gitarre, mit 19 schrieb sie das erste Lied. Dann waren lange Zeit Beruf und Familie wichtiger, bis sie als 40-Jährige wieder zur Gitarre griff. 2016 gründete sie die Gruppe "Saitenfeder" und inzwischen ist die Freisingerin mit Musiker Andy Werner am Cajon auf den Kleinkunstbühnen im Großraum München unterwegs. Am Sonntag, 22. Juli, findet mit der CD-Release "Kein Traum" der Höhepunkt ihrer bisherigen Musikerkarriere statt. Diese stellen sie um 19.30 Uhr in der Freisinger CaféBar am Schlüter vor.

Doch bis dahin war es ein langer Weg: "Vor allem die Postproduktion der CD mit dem Schneiden und Mischen der Songs hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen", erzählt Simone Oruche-Brand. Ihnen sei es stets wichtig gewesen, den gleichen Klang auf der CD wie auf der Bühne zu haben und ihn nicht durch Spezialeffekte zu erweitern. Ideen für ihre Lieder hat die 44-Jährige hingegen schnell, meist sind es Situationen aus dem täglichen Leben, die sie zu Liedern inspirieren: "Das kommt aus mir heraus." Oft beschäftige sie ein Thema länger, bis sie sich hinsetzt und den Songtext niederschreibt. "Mir ist Abwechslung wichtig, nicht jede Strophe soll zum Beispiel auf den ersten Schlag beginnen", betont sie. Zwischen ihrem Beruf als Gärtnermeisterin und ihrer Familie war das Liedermachen stets ein guter Ausgleich. Wenn andere Feierabend machen, setzt sich Oruche-Brand hin und übt für Konzerte. Die Musik gebe ihr geistige Anregungen, fordere sie und verhelfe ihr zu vielen neuen Bekanntschaften, erzählt sie strahlend. Und so ist es auch ihr Wunsch, dass ihre Songs das Gute in der Welt zeigen und das Publikum durch die Lieder berührt wird.

"Vor zwei Jahren hatte ich viele Ideen für einen guten Namen, am Ende musste ich dann schauen, welche Webadresse noch frei war", erinnert sich Simone Oruche-Brand. In einem Wort sind die Gitarrensaiten und die Schreibfeder vereint, der Name "Saitenfeder" verbindet Text und Musik also ideal.