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Rauch bei Schlüterhallen:"Burnout" ruft Feuerwehr auf den Plan

Die Meldung eines Tiefgaragenbrandes in den Schlüterhallen hat am Dienstagabend einen größeren Einsatz der Freisinger Feuerwehr ausgelöst. Sie rückte mit neun Fahrzeugen und 32 Aktiven aus - gebrannt hat es allerdings nicht. Nach intensiver Suche im Gebäude und der unmittelbaren Umgebung geht die Feuerwehr davon aus, dass ein sogenannter "Burnout" mit einem Auto Ursache für die Rauchentwicklung war.

Der Notruf erreichte die Integrierte Leitstelle gegen 20.10 Uhr. Daraufhin wurde die Hauptfeuerwache alarmiert. Feuerwehr und Polizei nahmen an den Schlüterhallen dann auch deutlichen Brandgeruch wahr. Der vom Anrufer gemeldete Rauch im Bereich der Tiefgarage hatte sich aber bereits verzogen. Die Einsatzkräfte suchten daraufhin intensiv die Tiefgarage, einen Lebensmittelmarkt und den Dachbereich ab. Die vermutliche Ursache fanden die Helfer aber auf der Straße hinter den Schlüterhallen: Auf der Fahrbahn entdeckten sie Reifenspuren und jede Menge frischen, verbrannten Gummiabrieb. Die Spurenlage deutet laut Feuerwehr auf einen "Burnout" hin. Dabei werden an einem stehenden Auto die Reifen durch starkes Gasgeben zum Durchdrehen gebracht. Die entstehende Reibung erwärmt den Gummi, welcher dadurch zu rauchen beginnt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die Feuerwehr musste nicht eingreifen. Nach etwa einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

© SZ vom 04.03.2021 / psc
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