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"Ramadama" in Neufahrn:Natur aufräumen liegt im Trend

Das dezentrale "Ramadama" liegt offensichtlich im Trend: Nachdem die Gemeinde-Aktion "Saubere Landschaft" wegen Corona abgesagt worden war, sind jetzt auch die "Bürger für Neufahrn" auf eigene Faust losgezogen und haben Unrat speziell am Galgenbachweiher und am Isardamm eingesammelt. "Wir haben uns gedacht, dass wir die Naherholungsgebiete durchforsten, weil die ja ein beliebter Treffpunkt sind, gerade jetzt in Corona-Zeiten, und auch oft besucht werden, wenn es warm wird", erzählt Sprecherin Melanie Kappel-Kleinert. Mehrere Familienteams seien deshalb in verschiedene Richtungen "ausgeschwärmt" und aktiv geworden.

Was sie gefunden haben, hatte in der freien Natur definitiv nichts verloren: Aus dem Wasser wurden ein durchweichter Pizzakarton, Baustoffe und Plastikfetzen gezogen. Auf Wiesen und Wegen wurden Kronkorken, Tücher, Verpackungen sowie Flaschen aller Art und dazu Teile von Autoreifen, Farbeimer und sogar ein komplettes Planschbecken entdeckt. Alles wurde zum Sammelplatz am Sportheim des FC Mintraching gebracht und vom Bauhof abgeholt, der auch Greifzangen und Tüten zur Verfügung gestellt hatte. Gut möglich, dass das noch nicht die letzte Aktion dieser Art war. Die "Bürger für Neufahrn" planen eine Wiederholung für den 18. September, denn da ist "Worldcleanupday".

© SZ vom 07.05.2021 / bg
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