Die Macht des Mullah-Regimes scheint weit zu reichen. Es ist auf jeden Fall gar nicht so einfach, Menschen iranischer Herkunft zu finden, die sich öffentlich zur Lage in dem Land äußern wollen, in dem es nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini seit Wochen zu landesweiten Protesten kommt. Eine Frau aus dem Landkreis Freising sagt, sie befürchte Probleme bei der Einreise, wenn sie ihre Eltern besuchen wolle, die im Iran leben. Ein anderer mit geschäftlichen Beziehungen zum Iran sagt, er sei gerade dabei, seinen iranischen Pass zu verlängern und wolle mit dem Konsulat keinen Ärger bekommen.
Proteste in IranDie Macht der Mullahs reicht bis Moosburg
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Aus Sorge um Verwandte im Iran oder Angst vor Problemen bei der Einreise möchten sich Exil-Iraner oft nicht öffentlich zu den Protesten in dem Land äußern. Zwei von ihnen sprechen trotzdem und erklären, warum solche Sorgen berechtigt sind.
Von Birgit Goormann-Prugger, Freising
