KirchenmusikLukaspassion in der Freisinger Kirche St. Georg

Die Lukaspassion von Rudolf Mauersberger ist am Mittwoch, 13. April, um 19 Uhr in der Freisinger Stadtpfarrkirche St. Georg zu hören. Der 1889 in Mauersberg geborene Komponist leitete von 1930 bis zu seinem Tod im Jahre 1971 den Dresdner Kreuzchor. Während des dritten Reichs gelang es Mauersberger, den christlichen Charakter des Chores zu bewahren. Er setzte sich über Aufführungsverbote hinweg und bezog Werke jüdischer und verfemter Komponisten in die Programme des Kreuzchores ein. Zwei getrennt stehende gemischte Chöre führen die Passionsmusik in Freising auf. Der größere, vier- bis achtstimmige Hauptchor, vertreten durch das Vokalensemble St. Georg, trägt den Passionsbericht sowie die Choräle vor. Die Christus-Worte übernimmt ein vier- bis sechsstimmiger Altarchor, zusammengestellt aus dem Mädchenensemble der Domkantorei und dem Ensemble Boice. Dieser trägt liturgische Gewänder. Die musikalische Leitung liegt in der Hand von Kirchenmusikerin Angelika Sutor.

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