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ÖPNV im Landkreis Freising:Busse machen Verluste

38,9 Prozent weniger Einnahmen durch die Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat bei den Einnahmen durch Busse im öffentlichen Nahverkehr des Landkreises Freising ein tiefes Loch gerissen. Laut Lars Tauber vom Straßenverkehrsamt des Landkreises sind die Einnahmen von 916,18 auf 586,92 Millionen Euro zurückgegangen. Das entspreche einem Verlust von 38,9 Prozent und dem Stand aus dem Jahr 2007, sagte er im Planungsausschuss des Kreistags. Der stärkste Einbruch sei im April vergangenen Jahres erfolgt. Nachdem der Lockdown aufgehoben worden war, wuchsen die Fahrgastzahlen allmählich wieder, um dann zum Jahresende erneut einzubrechen. Laut Tauber stehen zudem die Auswirkungen der 2019 beschlossenen Tarifreform noch nicht fest.

© SZ vom 06.03.2021 / beb
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