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Neufahrn:Solarpark wird größer als geplant

Der Solarpark nahe der "Neufahrner Kurve" wird noch größer als ursprünglich geplant: Auch die 5000 Quadratmeter in der Mitte des Zehn-Hektar-Areals, die man nach bisherigen Vorgaben als Grünfläche hätte erhalten müssen, können jetzt einbezogen werden. Möglich machen das neue Regelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz bezüglich der Abstände zu Autobahnen und Bahnlinien. Das gesamte Grundstück wird durch die Bahnlinie München-Regensburg, die "Neufahrner Kurve" zum Flughafen und die Autobahn A 92 eingegrenzt. Dort soll einmal so viel Strom erzeugt werden, dass damit der Bedarf von 1000 Einfamilienhäusern abgedeckt werden kann. Nun können sogar noch mehr Module aufgestellt werden. Der nötigen Änderung des Bebauungsplans "Sondergebiet für eine Freiflächenphotovoltaikanlage" hat der Gemeinderat zugestimmt. Errichten wird die Anlage die Firma "OneSolar" aus Eching im Landkreis Landshut, beim Betrieb wird sie mit der Bürger-Energie-Genossenschaft "Freisinger Land" zusammenarbeiten. Der Gemeinde hat die Firma zwei Millionen Euro Gewerbesteuer für die nächsten 20 Jahre in Aussicht gestellt.

© SZ vom 30.01.2021 / bg
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