Mutmaßlicher Übergriff bei NeufahrnMann soll fremdes Kind auf Badeinsel bedrängt haben

Von der Badeplattform im Neufahrner Mühlsee, hier ein Archivbild, wollte ein Unbekannter eine Neunjährige ins Wasser werfen, die Polizei sucht Zeugen.
Von der Badeplattform im Neufahrner Mühlsee, hier ein Archivbild, wollte ein Unbekannter eine Neunjährige ins Wasser werfen, die Polizei sucht Zeugen. (Foto: Lukas Barth)

Laut einer Zeugin wollte der Verdächtige das Mädchen in den Mühlsee werfen. Die Polizei bittet um Hinweise, denn auch die Geschädigte ist nicht bekannt.

Die Neufahrner Polizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung eines möglichen Falles der Belästigung eines Kindes durch einen Unbekannten am Mühlsee. Weder die Geschädigte, ein etwa neunjähriges Mädchen, noch ein Verdächtiger sind derzeit bekannt.

Nach Angaben der Polizei hat eine Frau aus dem Landkreis Freising eine verdächtige Wahrnehmung gemeldet. Demnach habe ein Mann das Mädchen zunächst auf einer Schwimmplattform in dem Neufahrner Badesee angesprochen und sie anschließend am Arm gepackt und versucht, ins Wasser zu werfen.

Das Kind habe daraufhin richtig reagiert und laut zu verstehen gegeben, dass es von dem Mann nicht angefasst werden wolle. Daraufhin habe der bislang unbekannte Mann von dem Mädchen abgelassen, sei ans Ufer geschwommen und mit einem Fahrrad weggefahren.

Die Frau, die den Vorfall beobachtet hat, begleitete das Mädchen zu seiner Mutter. Die Zeugin konnte mittlerweile von der Polizei befragt werden, allerdings sind die Personalien des Mädchens und der Mutter unbekannt. Um den Sachverhalt zu klären, benötigt die Polizei die Aussage der beiden und bittet die Mutter, sich bei der Polizeiinspektion Neufahrn unter der Telefonnummer 08165/9510-0 zu melden. Dort soll auch anrufen, wer den Vorfall beobachtet hat, oder wessen Kinder in ähnlicher Weise angesprochen oder angefasst wurden.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Forschung in Weihenstephan
:Schillernder Helfer im Kampf gegen Schädlinge

Der Große Puppenräuber ist in Südbayern noch immer sehr selten, aber in den vergangenen Jahren ist er in Freising und München gleich mehrfach gesichtet worden. Was den Laufkäfer auszeichnet, ist sein gesegneter Appetit auf Raupen des Eichenprozessionsspinners, die beim Menschen allergische Reaktionen auslösen können.

SZ PlusVon Petra Schnirch

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: