Neue Wohnungen Leben am "Freisinger Forst"

38 Eigentumswohnungen und 21 Gartenhofhäuser entstehen an der Freisinger Rotkreuzstraße. Die ersten sollen Ende des Jahres bezugsfertig sein, die meisten sind schon verkauft.

(Foto: Marco Einfeldt)

Ein Großteil der Wohnungen ist bereits verkauft

Von Kerstin  Vogel, Freising

Es geht voran mit dem Neubauprojekt "Wohnpark am Freisinger Forst" an der Rotkreuzstraße. Insgesamt 38 Eigentumswohnungen und 21 Gartenhofhäuser, die in drei Bauabschnitten realisiert werden, entstehen dort derzeit. Laut Website sind bereits 32 der Wohnungen verkauft und zwei reserviert - für den völlig überhitzten Wohnungsmarkt in Freising also eher ein weiterer Tropfen auf den heißen Stein. Die ersten Wohnungen sollen bereits Ende des Jahres bezugsfertig sein.

Das Grundstück in dem Dreieck zwischen Rotkreuz- und Holzgartenstraße gehört der Kirche. Nach vielen Jahren der Planung hatte sich Anfang 2018 endlich ein Bauträger gefunden, der inzwischen mit dem Bau begonnen hat. Die Grundstücke werden in Erbpacht vergeben: Die Käufer müssen also nur für das Haus oder die Wohnung bezahlen, den Grund und Boden pachten sie auf 75 Jahre, der Bauträger gibt den Pachtzins an die Kirchenstiftung St. Georg weiter. Nach Ablauf der 75 Jahre kann die Kirche das Erbbaurecht verlängern oder den Pächter "auszahlen". Fällig werden dann zwei Drittel des zu dem Zeitpunkt geltenden Verkehrswertes.

Die künftigen Eigentümer bei dieser Variante bräuchten zum einen deutlich weniger Eigenkapital, hatte der Bauträger Anfang vergangenen Jahres erklärt. Außerdem sei wegen des geringeren Fremdkapitalbedarfs eine geringere Verschuldung nötig, es ergebe sich eine niedrigere monatliche Belastung. Dass solche Aussagen immer relativ zu sehen sind, lässt sich wiederum auf der Website nachlesen: Einem dort aufgeführten Preisbeispiel zufolge kostet eine Drei-Zimmer-Wohnung mit knapp 97 Quadratmetern 414 000 Euro. Hinzu kommt ein monatlicher Erbbauzins von 314 Euro. Die Gartenhäuser kosten bei etwa 162 Quadratmeter Wohnfläche schon 554 000 Euro. Der Erbbauzins verschlingt monatlich noch einmal 500 Euro.