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Neue Chefin  für die VHS:Zurück in Neufahrn

Susanne Arndt

Susanne Arndt leitet jetzt die VHS Neufahrn.

(Foto: Privat)

Susanne Arndt leitet seit kurzem die Volkshochschule

Der Wechsel an der Spitze der Neufahrner Volkshochschule (VHS) hat sich still vollzogen: Nach 23 Jahren verabschiedete sich Leiterin Ulrike Gietl in die Rente und übergab den Stab an Susanne Arndt. Die 51-Jährige ist in Neufahrn kein unbekanntes Gesicht. Sie leitete hier 16 Jahre lang die Verbraucherberatung. Im vergangenen Jahr hat sie in der Verbraucherzentrale in München gearbeitet. Als sie von der freien Stelle bei der VHS hörte, bewarb sie sich. "In Neufahrn hat es mir gut gefallen", so die Begründung. Sie selbst wohnt in Hallbergmoos, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Natürlich spielte auch die Stelle eine Rolle. "Ich habe in der Vergangenheit selbst Vorträge bei der Volkshochschule gehalten", erzählt Arndt, "und ich komme mit einem Fuß ja aus der Erwachsenenbildung, habe Vorträge gehalten und Seminare gegeben." Von Beruf ist sie Diplom-Ökotrophologin und war über 30 Jahre bei der Verbraucherberatung.

Weil der neue Job doch viele Bereiche enthält, hat sich Arndt viel Zeit für die Einarbeitung gelassen. Schon seit Oktober arbeitet sie im VHS-Pavillon mit. Dozenten kennenlernen, Räume, Teilnehmer, VHS-Organisation, all das hat sie sich angeschaut. Kurz vor Weihnachten kam die große Veränderung: Nicht nur Ulrike Gietl ging in Ruhestand, sondern auch die langjährige Verwaltungskraft Ingrid Gundel. "Wirklich allein sind wir seit Jahresbeginn", erzählt Arndt. Derzeit läuft das neue Frühlings-Sommer-Programm an, das hat noch das Vorgänger-Team zusammengestellt. Susanne Arndt und das neue Team sind nun für das Herbst-Winter-Programm zuständig. Dann werden sie auf eine weitere versierte Kraft verzichten müssen, auch Anja Rahimpour, bisher pädagogische Mitarbeiterin, wird die Neufahrner VHS verlassen. Die neue Kollegin fängt am 1. April an.

Ob es künftig andere Schwerpunkte als bisher gibt, dazu kann die neue Leiterin noch nicht viel sagen. "Jetzt muss man gucken, in welche Richtung wir uns entwickeln", sagt sie. Demokratiebildung für junge Erwachsene liege ihr am Herzen, auch die Alphabetisierung für Menschen mit Deutsch als Muttersprache. Auf jeden Fall werde da die neue Kollegin mitwirken, "wir werden das gemeinsam angehen", sagt Arndt. Was die Arbeit mit dem neuen Team anbelangt, ist sie optimistisch: "Wir sind hoch motiviert und wir sind alle keine Berufsanfänger."

© SZ vom 08.02.2020 / av

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