Rahmschwammerl aus Champignons oder Reherln, wie der Pfifferling in Bayern heißt, sind eine wohlschmeckende Mahlzeit. Traditionell passen am besten Semmelknödel dazu. Noch besser schmeckt’s, wenn die Mahlzeit aus selbst gesammelten Waldpilzen besteht. Eigentlich wäre jetzt, zu Beginn des Herbstes, die ideale Zeit, um mit Korb und Messer ausgestattet, „in die Schwammerl zu gehen“, wie es in Süddeutschland und Österreich heißt. Doch die anhaltende Trockenheit macht Sammlerinnen und Sammlern derzeit einen Strich durch die Rechnung. In den Wäldern gebe es kaum Pilze zu finden, darauf wiesen vor Kurzem der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV), die Bayerische Mykologische Gesellschaft (BMG) und die Universität Bayreuth hin. Falls es dann doch mal genügend regnet und die Pilze dann aus dem Boden schießen sollten, hilft beim Sammeln vielleicht der folgende Überblick. Aber Vorsicht: In den Korb gehören nur die Sorten, die man wirklich kennt.
Schwammerl-SucheWas man im Münchner Umland über Pilze wissen sollte
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Ein voller Korb mit Steinpilzen ist der Traum eines jeden passionierten Pilzsammlers.
Patrick Pleul/picture alliance/dpaDie Pilzsaison lässt wegen der Trockenheit auf sich warten. Herbstregen könnte sie jedoch noch retten. Welche Arten wachsen eigentlich in der Region? Und wie sammelt und putzt man richtig? Ein alphabetischer Überblick.
Von Francesca Polistina und Gudrun Regelein
