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Moosburg:Weniger Verkehr im Zentrum

Vor knapp acht Jahren ist die Moosburger Westumfahrung offiziell für den Verkehr freigegeben worden. Seitdem fiebern sie in der Stadt dem Tag entgegen, an dem die Umgehungsstraße von einer Kreis- zur Staatsstraße aufgestuft wird, um im Gegenzug die Staatsstraße durchs Moosburger Zentrum zur Ortsstraße zu degradieren. Dann hat die Kommune die Verantwortung und kann verkehrsberuhigende Maßnahmen ergreifen und so die alltägliche Aufenthaltsqualität dauerhaft steigern. Nun hat das Warten bald ein Ende, zum 1. Juli werden die Straßen umgestuft, wie Josef Mühlberger, der geschäftsführende Beamte der Stadt, am Dienstag auf Nachfrage der SZ mitgeteilt hat.

Nachdem der Moosburger Stadtrat bereits im November vergangenen Jahres sein Okay gegeben hatte, stimmte Anfang Dezember 2019 dann auch der Kreisausschuss des Freisinger Kreistags der Unterhalts- und Umstufungsvereinbarung zu. Die Umstufung der betreffenden Straßen, so hieß es damals, solle im April oder Mai 2020 erfolgen.

Ganz konnte dieser Zeitplan nicht eingehalten werden. Zuletzt sei die Angelegenheit noch beim Ministerium zur letztendlichen "Absegnung", gewesen, so Mühlberger. Aber nun wird die Neuregelung "mit Ablauf des 30. Juni 2020 wirksam", wie es in der offiziellen Bekanntmachung des bayerischen Verkehrsministeriums heißt, die am 5. Juni im Staatsanzeiger erscheinen soll.

© SZ vom 03.06.2020 / axka

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