Sitzungsunterlagen im Moosburger StadtratEin Packen Papier für die Zuhörer

Die Verwaltung kann sich vorstellen, Beschlussvorlagen in gedruckter Form zu verteilen, auf digitalem Weg sei es jedoch schwierig.

Den Ausführungen im Moosburger Stadtrat zu folgen, ist zuweilen nicht so einfach. Das wissen Journalisten, die oft nicht dieselben Unterlagen haben wie die Stadträtinnen und Stadträte. Und das wissen vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger, die überhaupt keine Unterlagen haben und sich beim Zuhören deshalb schwer tun. Nathalie von Pressentin (Grüne) wollte deshalb in der jüngsten Sitzung wissen, ob es denn keine Möglichkeit gebe, die Unterlagen zum Beispiel 15 Minuten vor Sitzungsbeginn für alle Interessierten online zu stellen. Bürgermeister Josef Dollinger (FW) und die Stadtverwaltung machten ihr allerdings keine großen Hoffnungen.

In digitaler Form sei das eher schwierig, meinte Geschäftsleiterin Evelyn Stadler. Aber sie könne sich vorstellen, die Presseunterlagen ein paar Mal öfter zu kopieren und in den Sitzungen auszulegen, "so viele Zuhörer haben wir ja nicht". Von Pressentin merkte an, dass das aber auch am bisher mangelnden Informationsfluss liegen könne: "Vielleicht würden ja mehr Leute kommen, wenn sie die Sitzungsunterlagen bekommen."

Philipp Fincke (FDP) wies darauf hin, dass das Bereitstellen der Unterlagen "in anderen Gemeinden in digitaler Form vorab auch geht". Dass das nicht machbar sei, könne man daher nicht sagen. Allerdings sei es halt "eine Frage des Aufwands".

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