Entlastung für Moosburger Einrichtungen:Zuschuss für Schnupperkindergarten

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Der Stadtrat sichert dem Kinderschutzbund 9000 Euro zu, um die neuen Räume für seinen Kindergarten umbauen zu können. Dieser leistet mit dem Betreuungsangebot seit 30 Jahren wertvolle Arbeit für die Kommune.

Von Alexander Kappen, Moosburg

Als der Kinderschutzbund nach neuen Räumen für seinen Schnupperkindergarten suchte, den er bereits seit mehr als 30 Jahren betreibt, fragte er auch bei der Stadt Moosburg an. Doch dort stand kein geeignetes Objekt zur Verfügung. Nun greift die Kommune dem Kinderschutzbund (KSB) aber zumindest finanziell unter die Arme. An der Riesengebirgsstraße 6, wo der Schnupperkindergarten eine neue Bleibe gefunden hat, müssen die Räume entsprechend umgebaut werden. Der Stadtrat beschloss in seiner jüngsten Sitzung, als einmalige Anschubfinanzierung den Umbau mit 9000 Euro zu bezuschussen.

Bisher war der Schnupperkindergarten in einem Raum des Roten Kreuzes in Moosburg untergebracht. Doch dieser steht jetzt nicht mehr zur Verfügung. Bei der Suche nach Ersatz wurde man schließlich im Gebäude der Ditib-Moschee an der Riesengebirgsstraße fündig. Die Räume dort sind laut Ida Leopold, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, von Größe, Zuschnitt und Lage für den Schnupperkindergarten geeignet.

Dort kann der KSB laut Beschlussvorlage der Verwaltung nun an drei Vormittagen pro Woche ein Betreuungsangebot für mindestens 15 Kinder gewährleisten, höchstens können 24 aufgenommen werden. Zudem kann der KSB in den Räumen sein Büro einrichten. Der Vertrag läuft über fünf Jahre mit Option auf Verlängerung.

In der Verwaltung sah man den Zuschuss differenziert. Einerseits stelle der Umbau letztlich einen Mehrwert für den Vermieter dar, weshalb eigentlich er dafür aufkommen müsse. Andererseits leiste der Kinderschutzbund schon lange Zeit wertvolle Arbeit für die Kommune. So sah es auch Bürgermeister Josef Dollinger (FW): "Gut 30 Jahre gibt es den Schnupperkindergarten jetzt schon in Moosburg - und das ist eine große Entlastung für unsere Betreuungseinrichtungen." Auch die Kita-Referentin des Stadtrats, Nathalie von Pressentin (Grüne), sprach sich für eine Gewährung des Zuschusses aus.

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