Wechsel im Moosburger Stadtrat:Julia Neumayr legt ihr Amt nieder

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Wechsel im Moosburger Stadtrat: Die Moosburger Stadträtin Julia Neumayr (Fresh) legt ihr Amt zum 30. September nieder. Wer ihr nachfolgt, steht noch nicht fest.

Die Moosburger Stadträtin Julia Neumayr (Fresh) legt ihr Amt zum 30. September nieder. Wer ihr nachfolgt, steht noch nicht fest.

(Foto: privat)

Die Fresh-Politikerin scheidet, wie vor der Wahl angekündigt, Ende September vorzeitig aus dem Gremium aus. Wer ihr nachfolgt, wird in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

Es findet nicht jeder im Stadtrat gut, aber bei Fresh gehörte das Rotationsprinzip von Anfang an mit zum Spiel. Schon vor der Kommunalwahl im Frühjahr 2020 hatte die Gruppierung angekündigt, regelmäßig ihre Stadträte und Stadträtinnen auszutauschen. "Durch mehrfache Rotation der Besetzung unserer beiden Sitze im Stadtrat möchten wir einen stetigen Wandel herbeiführen und mehreren jungen Menschen die Chance bieten, durch ihre Ansichtspunkte und Meinungen zur positiven Weiterentwicklung unserer Stadt beizutragen", schreibt dazu aktuell die noch amtierende Stadträtin Julia Neumayr in einer Mail, in der sie ihren Rücktritt zum 30. September ankündigt.

Im Oktober 2021 legte bereits Thomas Wittmann sein Amt nieder und wurde durch Julian Grübl ersetzt. Nun ist es auch für Julia Neumayr "an der Zeit, mich von meiner Tätigkeit als Stadträtin zu verabschieden". Wer ihr nachfolgt, steht noch nicht fest und soll in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.

"Eine wunderschöne, aber anstrengende Zeit"

"In meiner Amtszeit war es für mich enorm wichtig, die Baumschutzverordnung wieder in die Diskussionen des Stadtrates und letztendlich auch wieder nach Moosburg zu holen", bilanziert Neumayr. Kommenden Montag wird über diese "Stadtgrünverordnung" im Stadtrat entschieden. Als Highlight nennt sie auch "die Mitorganisation der 1250-Meter-Festtafel. Im Vorfeld ging das komplette Organisationsteam bis an seine Grenzen, aber es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn aus einer kleinen Idee auf einmal so ein unvergesslicher Abend wird".

In der Stadtratsarbeit habe es manche Herausforderung gegeben. "Seien es kommunale Abläufe, die nicht immer so schnell funktionieren, wie man sich das vorstellt, wenn man nicht mittendrin steckt. Oder der Umgang mit Menschen, die einem nicht ganz wohlgesonnen oder gar kategorisch einer anderen Meinung sind." Am Ende könne sie aber "definitiv sagen, dass es eine wunderschöne, aber auch anstrengende Zeit war, in der ich sehr viel gelernt hab".

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