Lokaler Einkaufsgutschein:Noch attraktiver machen

Lokaler Einkaufsgutschein: Die Moosburg-Card 2.0, hier ein Screenshot aus einem Image-Film der Moosburg Marketing-Genossenschaft, soll noch attraktiver werden.

Die Moosburg-Card 2.0, hier ein Screenshot aus einem Image-Film der Moosburg Marketing-Genossenschaft, soll noch attraktiver werden.

(Foto: Moosburg Marketing eG/oh)

Seit dem Start Ende 2020 ist schon 14 700 Mal mit der Moosburg-Card 2.0 bezahlt worden, an rund 40 Akzeptanzstellen wird sie angenommen. Eine Umfrage soll nun klären, was man noch besser machen könnte.

Von Alexander Kappen, Moosburg

Ende 202o hat die Moosburg-Card ein Tuning erhalten und erfreut sich seitdem als Moosburg-Card 2.0 in der Dreirosenstadt großer Beliebtheit. War das alte Modell lediglich eine Plastikkarte im Wert von zehn Euro, die man nur in einem Stück aufbrauchen konnte, kann man die aktuelle Version des lokalen Einkaufsgutscheins jetzt mit beliebigen Beträgen be- und entladen. Das war sicher eine deutliche Aufwertung der Einkaufskarte. Aber das bedeutet ja nicht, dass man sie nicht noch besser machen könnte.

Die verantwortliche Moosburger Marketing-Genossenschaft (MeG) möchte jetzt "dafür sorgen, dass die Karte sowohl für Akzeptanzstellen als auch für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und alle Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver wird", wie es in einer Mitteilung der Genossenschaft heißt. Deshalb habe man einen Fragebogen zur Nutzung der Moosburg-Card ausgearbeitet, den alle Interessierten seit Mitte Februar online und analog ausfüllen können. Die Umfrage dauert noch bis zum 7. März.

Der lokale Einkaufsgutschein für Moosburg werde bereits in mehr als 40 Akzeptanzstellen angenommen, schreibt die Marketing eG in ihrer Mitteilung. "Zahlreiche Gewerbetreibende waren von Anfang an dabei, einige kamen im Laufe der Zeit hinzu. Dabei gilt: Je mehr Geschäfte mitmachen, desto größer ist die Auswahl für die Kundinnen und Kunden." Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auch die steuerfreien 44 Euro Sachbezug pro Monat in Form einer Moosburg-Card zukommen lassen. So wie es etwa die Stadt Moosburg mit ihren Beschäftigten macht. Bis heute wurde nach Angaben der Marketing-Genossenschaft rund 14 700 Mal mit der Moosburg-Card 2.0 bezahlt, "wodurch insgesamt rund 463 000 Euro in Moosburg verblieben sind".

An der insgesamt drei Wochen laufenden Umfrage können Interessierte online auf allen Endgeräten teilnehmen oder den Fragebogen ausdrucken und ausgefüllt in den Briefkasten des Rathauses werfen. Den Link zur Umfrage findet man auf der Website der Marketing-Genossenschaft unter der Adresse www.moosburg-marketing.de.

Zu beantworten sind dort 13 Fragen. Angeben kann man da etwa, wie oft man die Karte durchschnittlich benutzt, wie wichtig einem die Angebote sind, die man bereits mit ihr bezahlen kann und welche zusätzlichen Akzeptanzstellen man sich noch wünscht. Gefragt wird aber auch, zu welchen Anlässen und an wen man schon mal die Moosburg-Card 2.0 verschenkt hat und welchen Betrag man im Durchschnitt mit ihr verschenkt. Auch nach der Bedeutung der Moosburg-Card als monatliche Sachwertkarte des Arbeitgebers wird gefragt.

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