Mitten in Freising:Farbe im Impfzentrum

Ausstellungen verkürzen die Wartezeit - nun kommen noch einmal neue Künstler zum Zug

Glosse von Birgit Goormann-Prugger

Die langen Monate der Pandemie waren trist und grau. Keine Restaurantbesuche, keine Treffen mit Freunden, keine Hochzeiten oder Konzertbesuche im Lockdown. Das alles war wegen der Infektionsgefahr lange viel zu riskant. Warum dann zumindest Kunst und Kultur nicht dorthin bringen, wo die Menschen hin müssen, ins Impfzentrum nämlich? Daraus entstand die Initiative "Kunst im Impfzentrum", mit der die Gemeinschaft Bildender Künstler im niederbayerischen Straubing etliche Kommunen und Kunstvereine inspiriert hat.

So auch in Freising, wo in diesem Jahr bereits drei Künstlervereinigungen aus dem Landkreis ihre Werke im Freisinger Impfzentrum gezeigt haben: Das waren die Gruppen "Die Feder", "Kunst an der Glonn" und die "Freisinger Hobbykünstler". Sie stellten dort nacheinander über mehrere Wochen hinweg aus und brachten zur Freude der Impfwilligen und der Impfzentrumsmitarbeiter damit etwas Farbe ins Pandemie-Grau. Künstler bekamen auf diese Weise auch eine Plattform in schwierigen Zeiten. Denn wegen der Corona-Pandemie fanden keine Ausstellungen statt und die Museen waren geschlossen.

Nachdem das Freisinger Impfzentrum noch bis Ende März 2022 betrieben werden kann, werden aktuell wieder Künstlergruppen aus der Region für Ausstellungen gesucht. Interessierte Gruppen können sich mit der Pressestelle des Landratsamtes per E-Mail an presse@kreis-fs.de in Verbindung setzen.

Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB