Allershausen:"Wahnsinn, wir wurden förmlich überrannt"

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Allershausen: Markteröffnung bei Winterwetter: Trotz der Kälte kamen viele Allershausener zum Volksfestplatz, um einzukaufen.

Markteröffnung bei Winterwetter: Trotz der Kälte kamen viele Allershausener zum Volksfestplatz, um einzukaufen.

(Foto: Johannes Simon)

Der erste Markttag in der Gemeinde ist trotz Schmuddelwetters ein Riesen-Erfolg.

Von Petra Schnirch, Allershausen

Noch schlechter hätte das Wetter bei der Premiere eigentlich gar nicht sein können. Es war eiskalt und schneite, Aprilwetter eben. Doch die Allershausener ließen sich davon nicht abhalten. "Wahnsinn, wir wurden förmlich überrannt", bilanziert Alexandra Bolle, eine der Initiatorinnen, nach dem ersten Markttag in der Gemeinde. "Wir haben schon Witze gemacht, dass wir bei schönerem Wetter eine Blockabfertigung hätten einführen müssen."

Elf Marktstände mit 13 regionalen Anbietern, außerdem ein Foodtruck und ein Café-Bike, verkauften ihre Produkte am vergangenen Samstag am Volksfestplatz, einige hatten gegen 12 Uhr kaum noch Ware, Fisch gab es gar keinen mehr. "Überwältigend", meint auch Bürgermeister Martin Vaas, der die Veranstaltung eröffnet hatte. Angesichts des Wetters habe er nicht mit einem solchen Andrang gerechnet.

Das Organisations-Team improvisierte, wo es ging. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer holten Abdeckungen und Pavillons aus den eigenen Kellern. Der Fuchswirt, der auf dem Markt ebenfalls vertreten war, lieferte drei große Marktschirme als Wetterschutz. Die Musikgruppen und die Allershausener Flöhe traten trotz der Kälte auf.

Eine große Bestätigung für die Organisatoren

Die Vorbereitungen waren für das Helferteam sehr aufwendig. Die zwei, drei Wochen vor der Veranstaltung seien ein "Full-Time-Job" gewesen, sagt Bolle und fügt hinzu: "Aber es macht Spaß, wenn man das Regionale fördern kann." Das große Interesse sei "eine riesige Bestätigung" gewesen.

In den kommenden Tagen wollen sich die Organisatoren besprechen, wie es nun weitergeht. In diesem Jahr sind bis Oktober fünf weitere Markttage geplant, jeweils am ersten Samstag im Monat, den August ausgenommen. Zwischen den Ständen soll künftig mehr Platz sein. Der Aufwand müsse zudem in einem überschaubaren Rahmen bleiben, sagt Bolle. Mit einem kleinen finanziellen Budget wäre vieles leichter. Dann könnten etwa große Schirme als Regen- oder Sonnenschutz angeschafft werden. Sie hofft hier auf die Gemeinde. Ein wöchentlicher Markt aber, wie von einigen angeregt, sei nicht zu schultern.

Die Gemeinde hat die Initiatoren bisher schon unterstützt. Für die Hofläden stellte der Bauhof zwei Christkindlmarkt-Stände auf. Aus dem Regionalbudget der Ile Ampertal sollen nun, wie Vaas sagt, zwei feste Marktstände angeschafft werden.

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