Mordprozess:Flucht von Los Angeles nach Landshut

Lesezeit: 3 min

Mordprozess nach tödlichen Schüssen in Los Angeles

Der Angeklagte floh nach der Tat über die mexikanische Grenze. Von dort aus wollte er über München und Wien nach Teheran weiter. Am Münchner Flughafen wurde er gefasst.

(Foto: dpa)

An einem frühen Abend im Oktober 2018 erschießt ein Mann in Kalifornien einen Bekannten auf offener Straße. Nun steht der US-Amerikaner in Landshut vor Gericht. Über einen aufsehenerregenden Fall - und warum er in Bayern verhandelt wird.

Von Florian Tempel, Landshut

Die Gerichtssprache ist Deutsch, so steht es im Gerichtsverfassungsgesetz. In der Anklage gegen einen 25-jährigen US-Amerikaner, der wegen Mordes in Landshut vor Gericht steht, fanden sich aber auch Sätze auf Englisch. Nun gut, der Mord war ja auch vor etwas mehr als drei Jahren in Kalifornien begangen worden. Die dennoch ungewöhnlichen englischen Sätze in einer deutschen Anklageschrift sind die letzten Worte eines 22 Jahre alten Mannes, den der Angeklagte am frühen Abend des 23. Oktober 2018 auf einer Kreuzung in Woodland Hills, einem Stadtteil von Los Angeles, erschossen hat.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Wehrpflichtige in Russland
"Tausende russische Soldaten kommen für nichts ums Leben"
People reading books and walking; 100 Bücher fürs Leben
Die besten Bücher
Welches Buch wann im Leben das richtige ist
Agota Lavoyer
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
"Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen"
Essen in der liebe
Essen und Trinken
»An Mahlzeiten lässt sich ablesen, ob eine Beziehung glücklich ist«
"Die Ärzte"
"Ach, Randale. Nee, keine Ahnung"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB