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Landratsamt antwortet auf FDP-Anfrage:Schnell vorangekommen

Landkreischulen machen Fortschritte bei der Digitalisierung

Die Digitalisierung der Schulen ist in den vergangenen Monaten sehr schnell vorangeschritten, auch wegen der Coronakrise. In diesem Zusammenhang haben die FDP-Kreisrätin Susanne Hermann und FDP-Kreisrat Tobias Weiskopf eine Anfrage an Landrat Helmut Petz (Freie Wähler) gerichtet, wie es um die digitale Infrastruktur der Schulen im Landkreis bestellt ist. Wie aus dem Antwortschreiben des Landratsamts hervorgeht, gibt es da gravierende Unterschiede.

Am besten ist die Fachober-/Berufsoberschule mit einem Anschluss von 1000 Mbit/s ausgestattet, am schlechtesten das Pullinger Förderzentrum und die Auer Realschule mit jeweils 50 Mbit/s. Alle anderen Schulen liegen im Bereich von etwa 200 bis 500 Mbit/s. Nur zwei von 13 Schulen in der Obhut des Landkreises haben einen Glasfaseranschluss. Das sind die neue Realschule im Lerchenfeld und das Domgymnasium. Alle weiteren Bildungseinrichtungen sollen in den kommenden Monaten mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet werden. Laut Landratsamt werden bis auf wenige Ausnahmen die Anbindung an das Internet nicht über DSL hergestellt, sondern über das Koaxialkabelnetz. Die Verwaltung nutze den Rahmenvertrag des Freistaats, der überwiegend über das Letztere betrieben werde. Eigene DSLAMs (Zugangsmultiplexer) an den Schulen seien nicht geplant. "Die Verwaltung geht davon aus, dass alle Schulen bis Ende des Jahres 2021 an die Glasfaserinfrastruktur angeschlossen sind."

© SZ vom 25.11.2020 / beb
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