Sein Füllhorn hat der Landkreis Freising in Form von Zuschüssen an soziale Einrichtungen ausgeschüttet. Träger der freien Wohlfahrtspflege erhalten für das Jahr 2022 Förderungen in Höhe von 40.722 Euro. Das hat der Kreisausschuss des Freisinger Kreistags am vergangenen Donnerstag beschlossen. Bemerkenswert: Die Freisinger Tafel, die Katholischen Dorfhelferinnen und Betriebshelfer sowie die Hospizgruppe Freising hatten in diesem Jahr auf Anträge verzichtet. Aufgrund einer Umstrukturierung und eines Überschusses bedarf heuer außerdem auch die Caritas-Sozialstation keiner Förderung.
Das Familienpflegewerk hat einen Gewinn von 2592 Euro erwirtschaftet. Statt eines eigentlich vorgesehenen Zuschusses von 13.495 Euro erhält dieses jetzt lediglich 10.902 Euro. Größter Empfänger freiwilliger Leistungen ist der Freisinger Sozialdienst der Arbeiterwohlfahrt (17.115 Euro), gefolgt vom Familienpflegewerk. 8820 Euro erhalten zudem die Sozialen Dienste des Freisinger Caritaszentrums. An die Beratungsstelle des Diakonischen Werks gehen weitere 3885 Euro.
Auch die ambulanten Pflegedienste im Landkreis bekommen Geld
Der Kreisausschuss hat ebenso den Zuschuss für die ambulanten Pflegedienste für das Jahr 2021 genehmigt. 16 davon hatten die entsprechenden Anträge gestellt. Die Förderung berechnet sich hier jeweils aus der Zahl der anrechenbaren Vollzeitstellen. Der vorgesehene Zuschuss beträgt 148.470 Euro und kann in voller Höhe ausgezahlt werden, weil er das im Haushalt verankerte Limit von 152.000 Euro nicht überschreitet. Für den Etat des Jahres 2023 genehmigte der Kreisausschuss im Übrigen einen Höchstbetrag von 160.000 Euro. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass der Bedarf an pflegerischer Betreuung auch im Landkreis Freising laufend steigt, was eine Stellenmehrung zur Folge hat.
Die Neufahrner Sozialstation erhält mit 18.630 Euro den höchsten Betrag an Förderung ihrer Investitionskosten. Weitere 14.415 Euro gehen an die Sozialstation der Freisinger Caritas. Der Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe mit Sitz in Allershausen erhält 13.260 Euro. Die Sozialstation der Arbeiterwohlfahrt fördert der Landkreis mit 11.175 Euro. Mit 10.755 Euro geht ein weiterer fünfstelliger Betrag an die Ambulante Hauspflege in Allershausen.