Landkreis FreisingLösungen finden für eine nachhaltige Mobilität

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Der Landkreis Freising übernimmt Projektträgerschaft und Vorfinanzierung für ein neues Leader-Projekt

Der Landkreis Freising übernimmt, vorbehaltlich der Genehmigung der Fördermittel, die Projektträgerschaft und die Vorfinanzierung für das Leader-Projekt "Mobilitätsmanagement für die MIA-Region". Das hat der Planungsausschuss des Kreistags einstimmig beschlossen. MIA steht für 17 Gemeinden der Mittleren Isarregion und des Ampertals, die sich im Herbst 2017 zusammengeschlossen und das Leader-Projekt "MIA-Mobilitätskonzept " ins Leben gerufen haben, um gemeinsam tragbare Lösungsansätze für die steigenden Mobilitätsprobleme der Region zu entwickeln. Dieses integrierte Mobilitätskonzept, so hieß es in der Sitzungsvorlage für den Ausschuss, "wurde im Jahr 2020 fertiggestellt. Entstanden ist ein Katalog mit rund 40 Maßnahmen - darunter acht Schlüsselprojekte - mit Schwerpunkten in den Bereichen Interkommunale Zusammenarbeit und Alternative Mobilitätsformen". Nun sei es wesentlich, "dass man einen Kümmerer beziehungsweise ein Büro beauftragt, um das in den nächsten Jahren auch umzusetzen", sagte Hans Huss, Geschäftsleiter der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Mittlere Isarregion. Bereits beim Bereits Vorgängerprojekt, dem "MIA-Mobilitätskonzept", hatte der Landkreis Freising die Trägerschaft übernommen. "Mich würde es freuen, wenn der Landkreis Freising jetzt wieder die Federführung übernehmen würde", so Huss. Die durch das Mobilitätsmanagement initiierten Maßnahmen hätten auch "unmittelbare Auswirkungen auf die Gemeinden des Landkreises Freising, die nicht Teil der LAG Mittlere Isarregion sind", argumentierte die Landkreisverwaltung in der Beschlussvorlage.

Die beteiligten Bürgermeister haben sich darauf verständigt, dass ein externes Büro mit dem Mobilitätsmanagement beauftragt werden soll. Die Laufzeit für diese Projekt ist von 1. Juni dieses Jahres bis Ende 2024 angesetzt. Der Landkreis bleibe auf keinen Kosten sitzen, so Landrat Helmut Petz. Für 2022 sind bereits 50 000 Euro an Ausgaben und Einnahme, bestehend aus Leaderförderung und Rückzahlungen der Gemeinden, für das Projekt im Landkreis-Haushalt vorgesehen.

© SZ vom 16.02.2022 / axka - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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