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Landkreis Freising:Freistaat fördert Bauprojekte

In den Landkreis Freising fließen mehr als elf Millionen Euro

Der Freistaat Bayern fördert Bauprojekte im Landkreis Freising mit mehr als elf Millionen Euro. Das haben der Freisinger Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Benno Zierer, und die SPD-Betreuungsabgeordnete Doris Rauscher am Montag gemeldet. "Vor allem beim Bau von Schulen und Kindertageseinrichtungen greift der Freistaat den Kommunen beim kommunalen Finanzausgleich unter die Arme", berichtet Zierers.

Der Landkreis erhält demnach 1,69 Millionen für den Neubau der Freisinger Realschule, 371 000 Euro für die Erweiterung der Realschule Au, 173 000 Euro für die Generalsanierung der Sporthalle am Camerloher-Gymnasium, 24 000 Euro für den Umbau der Karl-Meichelbeck-Realschule in Freising und 250 000 Euro für die Generalsanierung der Sporthalle am Gymnasium Moosburg. Mehr als 5,3 Millionen an Fördermitteln fließen in die Kreisstadt Freising. So gibt es 4,5 Millionen Euro für den Neubau der Grund- und Mittelschule am Steinpark, auf 360 000 Euro beläuft sich der Baukostenzuschuss zum Neubau der Kita Angerstraße-West, 351 000 Euro gibt es für den Neubau der Kita Wettersteinring und 110 000 Euro für den Neubau eines Schulschwimmbades.

In der Gemeinde Au wird die Generalsanierung und Erweiterung der Grundschule mit knapp 1,9 Millionen Euro gefördert, weitere 27 000 Euro gibt es für die Erweiterung der Kita Am Vogelhölzl. Die Gemeinde Fahrenzhausen wird mit einem Baukostenzuschuss von 260 000 Euro für den Neubau des Kinderhauses St. Christopherus gefördert, Gammelsdorf erhält 400 000 Euro für den Bau eines Kinderhauses und 20 000 Euro für die Schaffung einer Hortgruppe. 119 000 Euro fließen in die Gemeinde Kirchdorf für die Erweiterung des Kindergartens Ampernest und die Stadt Moosburg wird mit 12 150 Euro für die Anmietung von Containern für den Kindergarten Hodschager Straße unterstützt. Bedacht wird auch die Gemeinde Neufahrn, die 525 000 Euro für den Neubau einer Kinderkrippe und eines Kindergartens erhält.

Der Finanzausgleich erreiche im Jahr 2020 mit insgesamt 10,3 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. "Der Investitionsbedarf der Kommunen ist ungebrochen hoch", erläutert Zierer. "Deshalb wurde der Ansatz für die Förderung kommunaler Hochbaumaßnahmen um 50 Millionen auf insgesamt 600 Millionen Euro erhöht."

Doris Rauscher begrüßt diese Erhöhung der Mittel: "Diese staatlichen Zuweisungen sind unverzichtbar zur Stärkung der kommunalen Investitionen - gerade angesichts der wegbrechenden Steuereinnahmen und der fehlenden Einnahmen aus kommunalen Betrieben infolge der Corona-Krise."

© SZ vom 19.05.2020 / sz

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