Es sind Geschichten wie die von Johanna Zapf, die erklären, warum es bei den Kommunalwahlen so wenige Frauen in die Rathäuser geschafft haben. Hätte es diese Verleumdungen, denen sie im Wahlkampf ausgesetzt war, nicht gegeben, „hätte es anders ausgehen können“, ist die 39-Jährige überzeugt. Zapf war Bürgermeisterkandidatin für die Grünen in Unterhaching und schaffte es bis in die Stichwahl. Nicht einmal anderthalb Prozentpunkte lag sie nach dem ersten Wahlgang hinter dem CSU-Kandidaten, am Ende verlor sie dennoch recht deutlich.
Kaum BürgermeisterinnenBavaria ruft – doch zu wenige Wähler hören auf sie
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Die Kommunalwahl weckte Hoffnungen auf mehr Frauen an den Spitzen der Rathäuser. Zwar traten mehr Kandidatinnen an als jemals zuvor, doch am Ende wurden sogar weniger gewählt. Damit bleiben die entscheidenden Ämter auch im Münchner Umland weiter überwiegend in Männerhand.
Von Francesca Polistina und Gudrun Regelein
