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Kommunalwahl in Neufahrn:Bessere Busse und Bahnen

Der Ausbau des ÖPNV in Neufahrn liegt der ÖDP, und besonders Umwelt- und Verkehrsreferent Florian Pflügler, am Herzen. Er steht auf Platz drei der ÖDP-Gemeinderatsliste.

(Foto: Marco Einfeldt)

ÖDP stellt die Eckpunkte ihres Wahlprogramms vor.

Die Ansiedlung nachhaltiger Wirtschaftsunternehmen, die beispielsweise "mit der Energiewende zu tun haben", die Verbesserung familiengerechter Strukturen etwa durch den Ausbau der Sozialstation, die Gründung eines Jugendparlaments - das sind einige der Ziele, mit denen ÖDP-Bürgermeisterkandidat Felix Bergauer punkten möchte. Als weitere zentrale Anliegen nannte der 50-jährige Massenhausener bei einem Pressegespräch den Ausbau von Kitas und energieeffizientes Bauen, "um für die wachsende Herausforderung durch den Klimawandel gewappnet zu sein". Außerdem müsse der ÖPNV ausgebaut werden. Das liegt auch dem derzeit einzigen ÖDP-Gemeinderat und Umweltreferent Florian Pflügler besonders am Herzen. Pflügler kandidiert auf Platz drei der Liste.

Ziel des Ortsverbandes ist es, mit mindestens zwei Sitzen in die nächste Amtszeit zu gehen. Gelingen soll das mit einer Liste, die sich nach Ansicht Pflüglers von anderen abhebt: Bei der ÖDP seien die U-24-Bewerber "sehr gut vertreten", mit 57 Prozent sei auch der Frauenanteil sehr hoch. Auf Platz zwei bewirbt sich Marisa Kuhn. Die Verwaltungsangestellte will sich für ein bürgerfreundlicheres Rathaus durch günstigere Öffnungszeiten einsetzen. Die Mobilitätswende möchte sie mit ihrem Einsatz für einen günstigen oder kostenlosen öffentlichen Nahverkehr vorantreiben. Die stellvertretende ÖDP-Ortsvorsitzende Anna Hinge kandidiert auf Platz vier. Die 21-Jährige möchte ein Sprachrohr sein, "das die alte und die junge Generation miteinander verbindet". Wichtig ist ihr auch die Überarbeitung des Flächennutzungsplans. Bei Julia Elsinghorst (Platz sechs) steht das Thema Kinderbetreuung besonders im Fokus. Um mehr Fachpersonal gewinnen zu können, denkt die vierfache Mutter an bezahlte Azubi-Stellen.

In den kommenden Wochen wollen sich die Kandidaten vorstellen. In den Dörfern im Norden soll ein Schwerpunkt auf der Planung für die Buslinie 694 liegen.