„Der Klimawandel ist längst eine Gesundheitskrise“ – das ist die Kernaussage eines Vortrags, zu dem die Agenda 21 Freising Kooperation mit der Gesundheitsregion plus am Donnerstag, 10. Juli, einlädt. Referentin Manuela Fritz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Global Health der TU München.
Höhere Temperaturen, zunehmende Luftverschmutzung und extreme Wetterereignisse verschärfen die Belastung durch chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes, Krebs, Atemwegserkrankungen und psychische Störungen. Besonders betroffen sind Länder im globalen Süden. Doch auch in Europa seien die Folgen bereits spürbar, heißt es in der Ankündigung. Die Hitzewellen des Jahres 2023 hätten hier mehr als 45 000 Todesopfer gefordert.
Referentin Manuela Fritz sieht deshalb eine Notwendigkeit: „Wenn wir chronische Erkrankungen ernsthaft bekämpfen wollen, müssen wir Klima- und Gesundheitspolitik zusammen denken. Prävention, saubere Energie und globale Zusammenarbeit sind entscheidend.“ Der Vortrag findet im kleinen Asam-Saal, Marienplatz 7, statt. Er beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

