Welchen Einfluss Städteplanung auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen haben kann, erfahren Interessierte im Mai und Juni bei mehreren Klimaspaziergängen durch Freising. Mithilfe von Messgeräten und Wärmebildkameras erleben sie, wie sich Städteplanung auf das lokale Mikroklima auswirkt. Experten und Studierende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) führen zu verschiedenen Standorten in Freising, die beispielhaft zeigen sollen, wie Stadtgrün und Stadtblau zur Klimaanpassung beitragen.
Die Spaziergänge sollen als interaktives Format Raum für eigene Wahrnehmungen und für Diskussionen bieten. Die Teilnehmenden werden erleben, wie Parks, Bäume, begrünte Fassaden, urbanes Gärtnern und Wasserflächen durch Schatten und Verdunstung die Umgebungstemperatur regulieren und das Klima in der Stadt verbessern. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, an welchen Stellen in Freising Verbesserungspotenzial vorhanden ist und welche Projekte, Förderungen und kooperativen Maßnahmen dabei helfen können, Freising langfristig nachhaltig und klimaresistent weiterzuentwickeln.
Der Weg führt vom Asamgebäude am Marienplatz zum Kriegerdenkmal und weiter über Obere Hauptstraße und Johannispark zur Roseninsel. Beteiligt an der Organisation sind die Agenda-21-Gruppe Energie und Klima, der AK Stadtgrün, die HSWT, die Domberg-Akademie und der Bund Naturschutz (AK Stadt-Natur).
Die Termine für die Spaziergänge sind jeweils mittwochs am 21. Mai um 14 Uhr, 28. Mai um 13.30 Uhr und 11. Juni um 17.30 Uhr sowie am Donnerstag, 12. Juni, um 18 Uhr. Treffpunkt ist der Marienplatz in Freising.
Die Spaziergänge dauern anderthalb Stunden und sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es auf der Website der Domberg Akademie unter https://domberg-akademie.de/specials/gruene-stadt-kuehle-stadt.

