Ein unwürdiges und unredliches Schauspiel ist das, mit absurden und verlogenen Argumenten, hinterhältig und hinterfotzig, der Gipfel der Unverfrorenheit, ein Saustall ohne Ende. Deftige Worte, die sich Bundespolitiker im Wahlkampf um die Ohren gehauen haben, oder? Hereingefallen, diese Schimpfkanonaden sind nicht bei einem Duell, Triell oder Quadrell gefallen, sie waren neulich von Kommunalpolitikern bei einer Kundgebung auf dem Freisinger Marienplatz zu hören. Gemeint waren damit die Bemühungen der Flughafen GmbH, sich für den Bau einer dritten Startbahn ein ewiges Baurecht zu sichern. Hart, aber fair, denn was die FMG da aufführt, ist skandalös. „Aber wir werden siegen“, meinte Schlussredner Christian Magerl. So wahr uns Gott und die Gerichte helfen.
Kirchbergers WocheDer Vorhang fällt
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Der Wahlkampf ist vorbei, im Landkreis ist es überwiegend ruhig geblieben. Einmal aber sind heftige Worte gefallen. Diese Schimpfkanonaden aber waren an die Flughafen GmbH gerichtet, die ein ewiges Baurecht für die dritte Startbahn zementieren will.
Kolumne von Johann Kirchberger

Bundestagswahl im Landkreis Freising:Acht für Berlin
Sie alle wollen das Direktmandat im Wahlkreis 213 holen, die besten Chancen hat der Pfaffenhofener Christian Moser – in den vergangenen 50 Jahren hat immer der CSU-Kandidat gewonnen. Chancenreiche Listenplätze haben Leon Eckert (Grüne), Andreas Mehltretter (SPD) und Tobias Teich (AfD).
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