Kirchbergers Woche:Hellhörig geworden

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(Foto: sz)

Der Bund will seine Flughafenanteile loswerden, die anderen Anteilseigner halten sich bisher bedeckt. Aber vielleicht gäbe es da ja einen Interessenten aus dem Landkreis.

Kolumne von Johann Kirchberger

Es muss nicht gut um unser Land bestellt sein, wenn unser Finanzminister ernsthaft darüber nachdenkt, sein Tafelsilber zu verscherbeln. 26 Prozent des Münchner Flughafens gehören dem Bund und die will Lindner jetzt abstoßen, um Haushaltslöcher zu stopfen und Munition für die Ukraine zu kaufen. Angeboten werden sollen die Anteile dem Freistaat Bayern und der Stadt München. Aber deren Interesse ist dem Vernehmen nach gering. Der Freistaat musste soeben hören, dass ihm bis 2025 satte 1,1 Milliarden Steuereinnahmen wegbrechen. Die Stadt München denkt selbst darüber nach, ihren Anteil in Höhe von 23 Prozent abzugeben. Zumindest fordern dies CSU und Freie Wähler und haben ausgerechnet, dass man damit 1,1 Milliarden erlösen könnte. Geld, das dringend benötigt wird, um den Bau der U9 voranzubringen.

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