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Jagdverein Freising meldet:Der Wolf war nur auf der Durchreise

Es gibt Neuigkeiten vom Freisinger Wolf: Wie Walter Bott vom Jagdverein Freising berichtete, ist die Analyse des genetischen Materials, das am 25. Oktober bei einem gerissenen Reh gefunden wurde, abgeschlossen. Der Wolf, der Ende Oktober in ein Wildgehege bei Mauern eingebrochen war, ist, wie vermutet, ein Rüde. Außerdem gibt es zwei weitere Rissnachweise: Am 21. November hat er in Gurtweil in Baden Württemberg ein Tier getötet, am 24. November knapp 80 Kilometer weiter in Merzhausen. "Wir haben schon vermutet, dass das ein Durchzügler ist", so Walter Bott. Somit kann nicht mehr vom Freisinger Wolf gesprochen werden, hier wurde er nur erstmals auffällig. Dafür hat das Tier jetzt einen Akten-Namen: GW 1896 m; Bott wird trotzdem zu vermeintlich gerissenen Rehen gerufen, stets waren sie angefahren, verendet und von Füchsen angefressen worden. Einen Vorteil habe das Auftauchen des Wolfes aber, "die Leute haben ihre Hunde mehr an der Leine, weil sie Angst haben, der Wolf kommt."

© SZ vom 10.12.2020 / av
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