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Islamischer Gebetssaal in Eching:Pläne müssen überarbeitet werden

Am Stellplatzbedarf soll eine Veränderung beim islamischen Gebetssaal an der Dresdner Straße in der Gemeinde Eching nicht scheitern. Der Gemeinderat hat jetzt großzügige Handhabung signalisiert, weil unmittelbar neben dem Gebäude im Gewerbegebiet Nord ein üppiger Park-and-Ride-Platz liegt. Allerdings passen auch die Abstandsflächen nicht, so dass die Pläne noch mal überarbeitet werden müssen.

Der bestehende Gebetssaal einer islamischen Gemeinde soll um einen zweiten für Frauen ergänzt werden. Außerdem soll das Gebäude aufgestockt und um fünf Mietwohnungen erweitert werden. Damit kommt der Bauplan allerdings mit der neuen Abstandsflächensatzung, die die Gemeine Eching erlassen hat, in Konflikt. An eine Ausnahme wollte der Echinger Gemeinderat da vorerst nicht denken, weil ohnehin eine umfassende Überarbeitung der Satzung ansteht.

Auch die ebenfalls neue Stellplatzsatzung erfüllt das geplante Bauvorhaben nicht. Demnach fehlen vier Stellplätze. Die Echinger Gemeinderäte haben zugestanden, wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zum öffentlichen Parkplatz die zwei Stellplätze ablösen zu lassen, die rechnerisch für den neuen Gebetssaal nötig werden. Die nötigen Stellplätze für die Mietwohnungen müssen aber angelegt werden.

© SZ vom 26.03.2021 / kbh
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