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Informationen für die Bürger:Schenker will wachsen

Entsorgungsfirma braucht Hallen für Kunststoffrecycling

Die Entsorgungs- und Verwertungsfirma Firma Schenker in Niernsdorf in der Gemeinde Hohenkammer strebt eine Erweiterung ihres Betriebsgeländes an, um zusätzliche Flächen für die Trennung von Wertstoffen und das Kunststoffrecycling zu haben. Die betroffenen Anwohner in dem Ortsteil sind am Mittwoch bei einer Informationsveranstaltung darüber informiert worden, wie das genau aussehen soll.

Wie Marco Unruh, Verwaltungsleiter in Hohenkammer erklärt, liegt von Schenker noch kein Bauantrag für die geplante Erweiterung vor. Man habe die Erfahrung gemacht, dass es von Vorteil sei, zuerst die Bürgerbeteiligung abzuwarten, bevor die Kommune ins Verfahren gehe, denn für die Betriebserweiterung müsse der Flächennutzungsplan in diesem Gebiet geändert werden. Die Bürger seien auf jeden Fall von Anfang an ins Boot geholt worden. Hohenkammers Bürgermeister Johan Stegmair erklärte auf Anfrage, bei der geplanten Erweiterung handele es sich um einen Flächenbedarf von einem Hektar, "das sind etwas 13 Prozent des bestehenden Betriebsgeländes, um das einordnen zu können", so Stegmair. Das Areal schließe sich unmittelbar im Westen an das bestehende Betriebsgelände an. Zusätzlicher Lastwagenverkehr sei nicht zu erwarten, "Der Input wird sich nicht erhöhen", sagte Stegmair. Das Material sei schon da und das Unternehmen brauchen die Fläche, um beim Recycling von Kunststoffen nach den gesetzlichen Vorgaben kleinteiliger sortieren zu können.

Derzeit würden diese Wertstoffe im Freien gelagert, was langfristig nicht gut sei. Auf dem neuen Gelände sollen sie in Hallen untergebracht werden. Stegmair geht davon aus, dass der Gemeinderat in der Sitzung im April über die Pläne für die Betriebserweiterung der Entsorgungsfirma entscheiden wird. "Uns ist es auf jeden Fall ein Anliegen, dass das Ganze geordnet abläuft", versichert er.