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Im VHS-Gebäude:Einzelführungen zu Stalag-Schau

Kunst und Gedichte erinnern an Lager-Befreiung in Moosburg

Zum "75. plus 1. Jahrestag" der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Stalag VII A Moosburg hat die Moosburger Journalistin, Kunsthistorikerin und Künstlerin Christine Fößmeier die Ausstellung "29.4.1945" in Zusammenarbeit mit der örtlichen Volkshochschule (VHS) gestaltet. Ursprünglich bis 17. Mai terminiert, sind jetzt noch bis Mitte Juni Einzelführungen möglich.

Die über drei Stockwerke installierten Kunstwerke und Gedichte verwandeln das Haus der Bildung am Stadtplatz 2 in den Mikrokosmos des "Lagers". Es werden Hoffnung und Tod, Sterben wie Überleben gezeigt - und dass es dort nicht nur gefangene Soldaten gab, sondern auch Frauen, Kinder und Babys, von denen nicht alle das Lager überlebt haben.

Auch die Problematik der noch erhaltenen oder zuletzt abgerissenen Gebäude-Reste aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wird in oft bewusst ästhetischen Fotografien angesprochen. Da die VHS in Moosburg pandemiebedingt derzeit nicht öffentlich zugänglich ist, bietet Christine Fößmeier bis zum 13. Juni Einzelführungen auch am Abend oder Wochenende an. Anmelden kann man sich per E-Mail an chrisfoessmeier@aol.com.

© SZ vom 11.05.2021 / av
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