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Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising:Hochschulrat bestätigt Vizepräsidenten

Gratulation mit Abstand: Cornelia Horsch, Vorsitzende des Hochschulrats der HSWT, mit dem Vizepräsidenten Carsten Lorz, der Vizepräsidentin Sabine Homann-Wenig und HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet (von links).

(Foto: Privat)

Sabine Homan-Wenig und Carsten Lorz sind für eine Amtszeit von weiteren drei Jahren wiedergewählt

Sabine Homann-Wenig und Carsten Lorz sind für weitere drei Jahre als Vizepräsidenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bestätigt worden. Der Hochschulrat hat sie vor Kurzem wiedergewählt, die neue Amtszeit beginnt im September. Homann-Wenig ist für den Bereich Studium und Weiterbildung verantwortlich, Lorz für Internationales und Diversity. Für beide ist es die zweite Amtszeit.

Sabine Homann-Wenig, Professorin für Betriebswirtschaftslehre am Standort Triesdorf, beschäftigte sich in den vergangenen drei Jahren intensiv mit dem Aufbau des Zentrums für Studium und Weiterbildung und des Kompetenzteams digitale Lehre. Dessen Aufgabe ist die Etablierung digitaler Lehrformen, außerdem unterstützt es Dozentinnen und Dozenten fakultätsübergreifend bei der praktischen Umsetzung. Dank der Vorarbeit dieses Teams sei die Hochschule in der Lage gewesen, den Lehrbetrieb für das laufende Sommersemester als Reaktion auf die Coronapandemie innerhalb kurzer Zeit komplett auf digitale Formate umzustellen, heißt es in einer Pressemitteilung der HSWT.

Homann-Wenig wiederum lobt die "tollen Ideen und die Kreativität der Kolleginnen und Kollegen, die für eine hochwertige Lehre an unserer Hochschule sorgen". Darüber hinaus begleitete die Vizepräsidentin nach Angaben der HSWT den Start mehrerer neuer oder neu aufgesetzter Angebote, dazu zählen die Masterstudiengänge "Lebensmittelqualität" und "Climate Change Management", der im Herbst erstmals zum Programm gehört.

Einige Ziele für die neue Amtszeit hat sich Homann-Wenig bereits gesteckt: Sie möchte "Wege finden, um Präsenzlehre und digitale Methoden und Inhalte miteinander zu verknüpfen", wie sie sagt, die Studierenden sollen von den Vorzügen beider Formen profitieren. Außerdem will sie generell eine Diskussion über "Lernwelten der Zukunft" anstoßen. Als weiteren Schwerpunkt nennt sie die akademische Weiterbildung "als dritte Säule der Hochschule neben Lehre und Forschung". Carsten Lorz ist Professor für Forstliche Bodenkunde, Geologie und Standortkundliche Grundlagen der Forstwirtschaft in Weihenstephan. Unter seiner Führung als Vizepräsident wurde dieses Jahr das Zentrum für Internationales gegründet, es vereint Sprachenzentrum, International Office, Funding and Career Service sowie die HSWT International School. Ziel ist, die Internationalisierung an der HSWT voranzubringen. Speziell mit Partnern in afrikanischen Ländern vernetzt sich die HSWT im "Network Africa", das Lorz während seiner ersten Amtszeit mit initiierte. Gemeinsam mit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit wurde etwa ein "Ausbildungspakt mit Afrika" ins Leben gerufen, in Kooperation mit der Bayerischen Staatskanzlei entstand die "Bavarian-Ethiopian Alliance for Applied Life Sciences", wie es in der Pressemitteilung weiter heißt. Die internationale Zusammenarbeit in Sachen anwendungsbezogener wissenschaftlicher Ausbildung und der persönliche Austausch mit Partnern aus anderen Ländern - das gehört für Lorz "zu den besonders schönen Seiten meines Verantwortungsbereichs". In den kommenden drei Jahren will er weitere englischsprachige Studiengänge schaffen und die Netzwerke mit inner- und außereuropäischen Partnerhochschulen stärken und ausdehnen.

Außerdem verantwortete Lorz die Aufstellung der Antidiskriminierungsrichtlinien für die HSWT sowie die Einrichtung einer internen Anlaufstelle. Darüber hinaus unterstützte er nach Angaben der Hochschule die Aufnahme der Themen Inklusion und Diversity in die Zielvereinbarung der HSWT sowie Veranstaltungen zu Diversity und Diskriminierung.

© SZ vom 01.07.2020 / psc

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