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Hauptsache, nicht zu schwer:Süßes und Nützliches: Das gehört in die Schultüte

Einschulung in Brandenburg

Das kommt oft in die Schultüte: Süßigkeiten, besondere Stifte, witzige Radiergummis oder eine coole Brotdose.

(Foto: dpa)

Von außen sehen sie aus wie Riesendinosaurier, Roboter oder Einhörner: Doch wie befüllen Eltern eine Schultüte am besten?

Es gibt sie in allen Farben und Formen, selbstgebastelt oder passend zum Ranzen - die Schultüte gehört zur Einschulung. Schon die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern heutiger Erstklässler präsentierten sie stolz an ihrem ersten Schultag. Früher als sogenannte Zuckertüte fast ausschließlich mit Süßigkeiten gefüllt, finden sich in ihr heute die unterschiedlichsten Geschenke und allerlei Nützliches zum Schulbeginn.

Aber was gehört eigentlich heute in eine gute Schultüte? Und was darf sie kosten? Laut einer Umfrage von Statista und YouGov geben die meisten Eltern zwischen 21 und 40 Euro für ihre Kleinen aus. Sucht man im Internet, kann man sich vor Ideen kaum retten - ausgefallene wie althergebrachte. Alle Ratgeber sind sich dabei einig: Die Mischung macht's. Während es an Gummibärchen und Schokoriegeln nicht fehlen darf, sind auch besondere Stifte, witzige Radiergummis und eine coole Brotdose längst fester Bestandteil der Schultüte. Beliebt sind auch Ball oder Springseil für den Pausenhof, ein Lesezeichen für das erste Schulbuch und ein Freundebuch für die neuen Klassenkameraden. Viele Eltern nutzen den ersten Schultag und den Ernst des Lebens, um ihrem Kind eine Armbanduhr oder einen Schlüsselanhänger mit erstem eigenen Haustürschlüssel zu schenken. Und für einen sicheren Schulweg bunte Lichtreflektoren für den Ranzen. Sogar Tipps zur richtigen Einpacktechnik für die vielen Geschenke finden sich im Internet. Ein T-Shirt in das spitze Ende der Tüte, schwere Geschenke nach ganz unten und einzeln verpackte Süßigkeiten, um die Hohlräume zu füllen.

Was die Eltern bei all dem allerdings nicht vergessen sollten: So gut sie es auch meinen, die Tüten sollten nicht zu schwer werden. Schließlich will der Erstklässler sie an seinem großen Tag auch selbst zur Schule tragen können.

© SZ vom 09.09.2017 / Lada/zim
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