Gut im Zeitplan:Alles unter ein Dach

Gut im Zeitplan: Michael Fery hat beim Richtfest für das neue "Haus der Kirche" an der Saarstraße den Richtspruch vorgetragen. Die evangelische Kirche lässt sich den Neubau 4,3 Millionen Euro kosten.

Michael Fery hat beim Richtfest für das neue "Haus der Kirche" an der Saarstraße den Richtspruch vorgetragen. Die evangelische Kirche lässt sich den Neubau 4,3 Millionen Euro kosten.

(Foto: Marco Einfeldt)

Evangelische Kirche feiert Richtfest für ihr neues Gemeindehaus

Von Birgit Goormann-Prugger, Freising

Der Zeitplan ist tatsächlich eingehalten worden. Bei der Grundsteinlegung für das evangelische Gemeindehaus an der Saarstraße im April hieß es, am 16. November solle Richtfest für das neue Gebäude gefeiert werden, wenn alles klappt. Das hat es dann - und so konnte am Donnerstag der Richtspruch gesprochen werden. Der evangelische Dekan Jochen Hauer hatte die Bauarbeiten offensichtlich bei aller Freude auch mit leisem Bedauern beobachtet: "Wie schnell alles abgerissen wurde, das hat dann doch ein wenig traurig gemacht."

Verloren gegangen sei mit den Bauarbeiten für das neue Gemeindehaus der Garten, "eine grüne Oase in der Stadt". Bewundert habe er die Arbeiter, die in Containern auf dem Baustellengelände untergebracht seien, "auch im Sommer bei brüllender Hitze". Kurzzeitig hätten die Bauarbeiten unterbrochen werden müssen, weil das Fundament der alten Kirche aufgetaucht sei. Dass darauf das neue Gebäude errichtet werde, nannte Hauer ein gutes Zeichen.

2013, nach dem verheerenden Hochwasser in Freising, hatte die Planung für das neue Gebäude begonnen, "und die Arbeit daran macht immer noch großen Spaß", versicherte Pfarrerin Dorothee Löser. Es hatte sich schnell herausgestellt, dass sich eine Sanierung des Gebäudes nicht lohnen würde und der Neubau günstiger ist.

Im neuen Haus der Kirche werden nun Pfarramt, Gemeindehaus, Büros, Säle und Räume für die Jugend unter einem Dach vereint. Über eine Wandelhalle wird nach den Planungen des Münchner Architekturbüros Burian, Pfeiffer und Sandner abp Architekten eine Verbindung zur Christi-Himmelfahrtskirche geschaffen. Kosten soll der Neubau 4,3 Millionen Euro, 1,3 Millionen davon kommen vom Bezirk Oberbayern aus Töpfen der Hochwasserhilfe. Drei Millionen Euro steuert die Landeskirche bei.

© SZ vom 17.11.2017
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