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Günstige Prognose auch für 2017:Klinikum schreibt schwarze Zahlen

Geschäftsführer Holzner erwartet für 2016 eine ausgeglichene Bilanz

Andreas Holzner, Geschäftsführer des Freisinger Klinikums, ist zuversichtlich, dass das Jahresergebnis für das Krankenhaus für das Jahr 2016 ausgeglichen ausfällt. Und da er für das kommende Jahr ebenfalls keine allzu großen Veränderungen sieht, prognostizierte er während seiner Bilanz ein ähnliches Ergebnis für 2017. Der Geschäftsführer kündigte an, dass Roland Brückl im April des kommenden Jahres Chefarzt der Kardiologie und Pneumologie am Krankenhaus werden wird. Brückl ist 55 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Erding. Derzeit arbeitet er noch als Leitender Oberarzt im Achdorfer Klinikum in Landshut.

Die Klinikbelegung lag laut Holzners Statistik von Januar bis Oktober dieses Jahres bei 80,1 Prozent. Das entspricht dem Wert des Vergleichszeitraums im Jahr 2015. Deutschlandweit liegt der Durchschnittswert bei 77,5 Prozent. Leicht zurückgegangen sind die Fallzahlen von 15 444 auf 15 194. Die "Fallmischung", der Case-Mix, dient als Bewertungs- und Vergleichswert sowie als Richtgröße für den Patienten-Mix eines Krankenhauses. Er ist im Vergleich zu 2015 (12 759) ebenfalls leicht zurückgegangen (12 549).

Was die Zahl der Geburten anbelangt, lag das Klinikum zum Oktober bei 808 Kindern. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 773. Im gesamten Jahr 2015 hatten 936 Kinder im Freisinger Krankenhaus das Licht der Welt erblickt. Holzner schätzt, dass diese Zahl bis zum Ende des Jahres übertroffen wird. Er geht von 960 bis 970 Kinder aus. Im Jahr 2014 waren es nur 746 gewesen.

© SZ vom 09.12.2016 / beb
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